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Neuigkeiten


2017-09-26 SSC freut sich über Auszeichnung

Die Schwimmschule des Schwimm- und Sportclubs Landau/Pfalz (SSC) wurde mit dem SchwimmGut Siegel ausgezeichnet. Damit nimmt der SSC landesweit eine herausragende Stellung ein, denn die Auszeichnung war in Rheinland-Pfalz bisher noch nicht vergeben worden.

Die Schwimmschule des SSC hat ihren Namen verdient: Jedes Jahr nutzen mehr als 200 Jungen und Mädchen das Angebot und werden in sechs Anfängerkursen und acht Kursen für Fortgeschrittene ausgebildet. Dabei kümmert sich unter der Leitung von Jutta Kolbeck ein festes Team von sechs qualifizierten Trainerinnen und Trainern um die 5 bis 8-Jährigen Kinder. Die Bausteine der Kurse beginnen mit der spielerischen Gewöhnung an das Element Wasser, gehen über in die ersten Schwimmbewegungen und führen hin zum Kraul-, Rücken- und Brustschwimmen. Wer hier schwimmen lernt, kann also mehr als sich nur über Wasser halten. Dass die Kinder durchgängig mit dem Schwimmlernprogramm SwimStars unterrichtet werden, macht sich durch leichte Übergänge von Gruppe zu Gruppe bemerkbar. So schaffen viele den Sprung in das Vereinstraining, sogar ein Deutscher Jahrgangsmeister wurde in der SSC-Schwimmschule ausgebildet.

Umso mehr freute sich der Präsident des Südwestdeutschen Schwimm-Verbandes, Anselm Oehlschlägel, dem Team um Jutta Kolbeck nun endlich die begehrte Auszeichnung übergeben zu können. In Anwesenheit des Ersten Vorsitzenden Rainer Bieling und Sportkreisleiter Frank Zaucker freuten sich die anwesenden Kinder sehr über das SchwimmGut Siegel.

SchwimmGut ist eine Initiative der Landesschwimmverbände zur Förderung und Stärkung der Schwimmausbildung in den Vereinen. Sie zeichnet die Vereine aus, die mit ihrer Schwimmschule sieben Qualitätskriterien erfüllen. Dazu zählen beispielsweise der Betreuungsschlüssel, der sechs Kindern pro Trainer nicht übersteigen darf und ein regelmäßig stattfindendes Angebot, welches von qualifizierten Übungsleitern durchgeführt werden muss.

Die Schwimmschule im SSC erfreut sich großer Beliebtheit. So sind die Kurse bereits bis April 2018 ausgebucht. Schwimmen lernen könen beim SSC Kinder ab einem Alter von 5,5 Jahren. Momentan laufen beim SSC drei Anfängerkurse mit je zwei Schwimmeinheiten pro Woche und zahlreiche Angebote für Fortgeschrittene. Kinder, die bereits Schwimmen können, haben nach einem Vorschwimmen die Möglichkeit, direkt in eine passende Gruppe einzusteigen.

Zusammen mit dem Schwimmsiegel darf sich der SSC auch auf ein, vom Partner BSI gesponsertes Ausrüstungspaket im Warenwert von 200,00 € freuen. Darin enthalten sind die Materialien für das spielerische Anfängerschwimmen.


2017-09-24 23 Mitglieder der SSC-Familie starten beim ESW-Cup

In Göcklingen konnte die Fische aus Landau wieder ihre Qualitäten beim Bewegen an Land demonstrieren. Zwanzig Läuferinnen und Läufer waren am Start der 4. Station des Laufwettbewerbs um den Energie-Südwest-Cup. Mit sieben Podestplätzen wird der SSC in den Ergebnislisten geführt:

2. Plätze: Florian Dietsch (M), Meira Mandelmeir (U20w), Lavinia Silzle (U16w), Rike Laven (U14w)

3. Plätze: Sofia Loos (U20w), Luise Sandmann (U14w), Martha Sandmann (U12w)

Alle Ergebnisse: www.br-timing.de


2017-09-20 Weltkindertag, gemeinsam mit der Jugendförderung Landau

Am Mittwoch, 20.09.2017 findet ein großes Mitmachfest auf dem Danziger Platz statt. Der Anlass? Der Weltkindertag! Der SSC beteiligt sich zum ersten Mal an dieser Veranstaltung und bietet allen Kindern ab 16.00 Uhr auf dem Danziger Platz einen Bewegungsparcours an. Der Eintritt ist frei!


2017-08-24 Offizielle Übergabe des Fitnessparcours

Am Donnerstag, 24.08.2017 um 16.30 Uhr wurde der vom Schwimm- und Sportclub/Landau (SSC) errichtete Fitnesssparcours direkt hinter dem Clubgelände an der Stettiner Straße 2 der Öffentlichkeit übergeben. Den Startschuss gab der laufbegeisterte Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron und wagte selbst die ersten Klimmzüge.

Die auf Crossfit und Calisthenics optimierte Outdoor-Anlage wurde mit großer finanzieller Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung ermöglicht. Etwa die Hälfte der Geräte bleibt den SSC-Mitgliedern auf einer eigens eingerichteten Trainingsfläche vorbehalten, die andere Hälfte soll der Landauer Bevölkerung zur sportlichen Ertüchtigung dienen. Entscheidend ist, dass alle Sportgeräte altersunabhängig benutzt werden können. Bereits bei der Spendenübergabe im April dieses Jahres war der Sportreferent der Stiftung Henrik Westerberg beeindruckt von „der Neuausrichtung des SSC aufgrund des demographischen Wandels und der sozialen Verantwortung, die der Verein übernimmt“. Einmal mehr tritt der SSC mit einer Idee als Visionär auf: Gerade erst fand ein erstes Gespräch statt, bei die Queichheimer Vertreter der Initiative „Kommune der Zukunft“ großes Interesse an einer Weiterentwicklung des Parcours Richtung Westen im Bereich der renaturierten Queich zeigten. Der SSC möchte diesen Prozess fachlich begleiten und sagte in einem Vorgespräch Annette Krohmer vom FV 1920 Queichheim und Dorfentwicklungsplaner Jochen Blecher seine Unterstützung zu.


2017-06-19 2. Landauer Queichschwimmen für Jedermann

Nach der erfolgreichen Premiere in 2016 bietet Schwimm- und Sportclub Landau/Pfalz e.V. am Dienstag, den 27.06.2017 wieder eine Schwimmveranstaltung der besonderen Art: für Jedermann, in der freien Natur, im fließenden Wasser der Queich. Wasserratten jeglicher Art können ihr Geschick in mehreren ernsthaften Wettbewerben und Spaßdisziplinen unter Beweis stellen. Der Startschuss fällt um 17.00 Uhr, ab dann ist das Schwimmen möglich!

Durch die Stauung der Queich, einem Nebenfluss des Rheins und die ehemalige Lebensader der Stadt Landau, ist es möglich diese auf einer Strecke von 300 Meter zu durchschwimmen. In Absprache mit dem Umweltamt der Stadt Landau und mit der Unterstützung der Wasserwacht Südliche Weinstraße findet das 2. Landauer Queichschwimmen für Jedermann statt. Dank der tatkräftigen Unterstützung der VR Bank Südpfalz ist es möglich, die gesamte Wettkampfveranstaltung elektronisch zu erfassen.

Mit einem sportlichen Rahmenprogramm, den Ehrungen der TeilnehmerInnen und dem anschließenden Sommerfest des SSC ist diese Veranstaltung ein Höhepunkt vor den Sommerferien.

Es wird in verschiedenen Gruppenwettbewerben die schnellste Familie und Firma sowie das beste Leistungskurs-Sport-Team ermittelt, es gibt Einzelwertungen und Sonderwertungen für die größte Mannschaft, die kreativste Verkleidung und den jeweiligen Streckenrekord.

Anmeldung und Infos unter:
https://www.dropbox.com/…/4db5y8…/AABWnKyONXreaTdYOpZ9QKRZa…
http://coderesearch.com/sts/services/10021/1061
http://ssclandau.de/
queichschwimmen@ssclandau.de


2017-05-31 Seifenblase Leistungssport

Seit 23.05.2017 ist es offiziell: der Schwimm- und Sportclub Landau verliert seinen Status „Bezirksstützpunkt Schwimmen Pfalz“. Daran gebunden waren nicht nur Reputation, sondern Fördermittel des regional zuständigen Südwestdeutschen Schwimmverbandes (SWSV), die jetzt einem der Bewerber SC Neustadt oder Kaiserslauterer SK zufließen werden. Drei Jahre Aufbauarbeit wurde durch die Verantwortlichen im SSC geleistet, um den selbst gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Als ein Hauptziel wurde verfolgt, Lehrgänge mit pädagogischem Anspruch als Bindungsinstrument an die Sportart Schwimmen zu etablieren. Damit betraten die Landauer kein Neuland. Bereits in der 1990er Jahren war genau diese Lehrgangsform aktuell. Der Anfangseuphorie ist Ernüchterung erfolgt, die Seifenblase Nachwuchs-Leistungssport, durchgeführt vom SSC, ist geplatzt.

Wie so oft in solchen Fällen brachten gleich mehrere Tropfen das Fass zum Überlaufen. Eine Chronologie der Ereignisse: Gleich zu Beginn stolperte Stützpunktleiter Rainer Bieling über die Kostenfalle. Von den ursprünglich beantragten und zugesagten Fördergeldern wurden nur noch die ausgeschüttet, die im direkten Bezug zur Stützpunktstruktur passten. Also mussten die Teilnehmer der Lehrgänge Mitglied im Förderkader des SWSV sein oder eben ihren Anteil selbst tragen. Einmal verkündet war diese Zwei-Klassen-Gesellschaft ein Stolperstein. Manche Anmeldung für den Folgelehrgang wurde zurückgezogen.

Dann blieb die Vergabe des Status „Bezirksstützpunkt“ ein Reibepunkt innerhalb des SWSV. Offensichtlich wurden, was jetzt erst aufkam, die Experten im Fachausschuss Schwimmen zwar gehört, aber deren Votum, nämlich Kaiserslautern statt Landau, blieb ungehört. Das Präsidium setzt sich über den Vorschlag hinweg und gab Landau den Zuschlag. Somit fehlte dem SSC von Anfang an die Unterstützung des Verbandstrainers Wolfgang Köllner, dem die Pläne aufgrund der geringen Wasserfläche und des Gesamtkonzeptes ein Dorn im Auge waren. Kein einziger Lehrgang seiner Verbandsauswahl fand im Freizeitbad LaOla statt.

Von Seiten des SSC war ausschlaggebend, dass die anvisierten Trainingsmöglichkeiten im LaOla nie realisiert wurden. Da zeigten trotz mehrerer Anfragen die Verantwortlichen der Stadtholding wie auch der Betriebsleiter des Freizeitbad LaOla kein Interesse, die Leitidee „Im LaOla trainieren Talente“ mit Leben zu füllen. Im Gegenteil, wie im regulären Trainingsbetrieb des SSC auch, wurde die Notwendigkeit nach mehr Wasserfläche entweder negiert oder einfach klein gerechnet.

Den Keil trieb dann Vizepräsidentin Claudia Zoege mit ihrer Ausführung im Januar dieses Jahres: „Der Status Bezirksstützpunkt wird nicht verlängert.“ Diese Aussage, getätigt in der Sitzung des Fachausschusses Schwimmen, versetzte nicht nur dessen Vorsitzenden, also Schwimmwart Peter Benker, in Erstaunen. Auch die übrigen Anwesenden reagierten bestenfalls mit Überraschung, teilweise setzte auch schon die Empörung ein. Spätestens dann, als die Vizepräsidentin ihren Standpunkt mit einem Argument versuchte zu untermauern: „In Landau findet ja nichts statt, es wurde ja auch nichts abgerechnet.“ Alles Weitere bleibt unter dem Deckmantel „Verbandsarbeit“ vergraben: Rückzug der Aussage, Korrektur der Aussage, dann doch noch das Angebot auf Verlängerung, Gesprächsbereitschaft mit andauernder Terminverzögerung und am Ende die Neuausschreibung des Bezirksstützpunktes.

In der am Dienstagabend in Worms stattfindenden Ausschusssitzung sollte einer der beiden Bewerber die Zusage erhalten. Ausgerechnet Verbandstrainer Wolfgang Köllner, der zwar entschuldigt fehlte, hatte sich nicht im Vorfeld mit Schwimmwart Peter Benker abgesprochen und sein Votum zugunsten eines Kandidaten abgegeben. Die Entscheidung wurde vertagt.

Bis heute hat der SSC in acht Lehrgängen 121 Aktive aus zehn Vereinen in Landau auf seinen Flügeln mitgenommen. Die zarte Seifenblase Nachwuchs-Leistungssport wurde im Aufstieg zum Platzen gebracht.

 


2017-05-23 SSC in Mußbach dabei

Die offizielle Wiederbelebung des Triathlonsports im Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) wird nach drei Laufveranstaltungen nun diesen Sonntag in Mußbach vollzogen. Unter dem Namen SSC Tri Landau starten zwei Damen und sechs Herren. Damit gehören bilden die Landauer das achtstärkste Team von über vierzig Vereinen - auch vor den etablierten Nachbarn aus Herxheim und Hatzenbühl.

Gestartet wird bereits um 08.30 Uhr im beheizten Stadionbad Neustadt, wo die 500 Meter geschwommen werden. Danach geht es auf eine 18 Kilometer lange, bergige Strecke, an die sich eine nicht minder anspruchsvolle 5 Kilometer lange Laufstrecke anschließt. Am Abschlusstraining vergangenen Dienstag war sich die Gruppe um Organisator Thomas Schmidt einig, dass man „hätte keinen längeren Berg mit steilerem Anstieg und in der Abfahrt schlechteren Straßenverhältnissen rund um Neustadt finden können.“ Radspezialist Florian Dietsch im Details: „Wenn man den drei Kilometer langen Anstieg von max. zwölf Prozent bezwungen hat, darf man sich auf der Laufstrecke auch wie eine Bergziege fühlen und nochmal einen Anstieg von zwölf Prozent über 300 Meter bewältigen.

Ziel am Sonntag wird also sein, dass die Landauer nicht den Spaß verlieren und zufrieden mit der eigenen Leistung und gesund nach Hause kehren.


2017-05-14 Podestplätze für die Schwimmer beim ESW-Cup

Die Aktiven des Schwimm- und Sportclubs (SSC) belegten bei der zweiten Station der Laufserie um den Energie-Südwest-Cup gleich mehrere Podestplätze. Mit 21 Startern bildeten die SSCler auch die größte Gruppe beim Lauf durch die Dammheimer Gemarkung.

Elena Herbst kam über die 5 Kilometer als Zweite ins Ziel. Für die 17-Jährige blieb die Uhr bei 26:39,10 Minuten stehen. Lavinia Silzle und Alexandra Mehlmann starteten bei den Mädchen unter 16 Jahren. Lavinia legte die 5 Kilometer in 24:27,90 Minuten zurück und wurde Zweite. Nur eineinhalb Minuten dahinter lief Alexandra Mehlmann (26:00,60) als Dritte durchs Ziel. Rike Laven war mit ihrem 3. Platz bei den Mädchen unter 14 Jahren zufrieden. Sie brauchte für die 5 Kilometer 26:41,30 Minuten. Tom Schwab schaffte bei den Männern unter 20 Jahren in 26:05,00 Minuten ebenfalls den Sprung aufs Podest und wurde Dritter.

Doppelt so weit lief der 23-Jährige Thorsten Peck. Der Lehramtsanwärter wurde über die 10 Kilometer in 39:40,10 Minuten Zweiter hinter Philipp Ullrich. 


2017-05-10 Der SSC dankt Frank

Nach einer 12 jährigen Amtszeit verabschiedet sich der 1. Vorsitzende Frank Zaucker. Er bleibt dem Vorstand auch weiterhin als Beisitzer Marketing und Vereinsentwicklung erhalten. Zum neuen 1. Vorsitzenden wird Rainer Bieling einstimmig gewählt.

Weitere Wahlergebnisse: Ralf Eggers wird im Amt des 2. Vorsitzenden bestätigt, das er bereits seit einem Jahr kommissarisch bekleidet. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wird Hertha Maurer als Schatzmeisterin. Das Amt des Schriftführers bleibt in Familienhand. Es wechselt von Gabi Spangenberg zu Reinhard Spangenberg. Neu in den Vorstand gewählt werden Diana Kopf als Sportliche Leiterin und Gerlinde Laven als Pressewartin. Ebenfalls neu im Amt ist die Jugendwartin Janina Kolbeck. Wiedergewählt wurden Emanuel Cambeis als Kulturwart, Susanne Scharhag als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Jutta Kolbeck als Beisitzerin Schwimmschule und Gerhard Lambach als Beisitzer Breitensport.

Zur Versammlung begrüßt Frank Zaucker zahlreiche Mitglieder des SSC und berichtet über Veranstaltungen und Projekte des vergangenen Jahres. Besonders zu erwähnen sind die Umgestaltung des Vereinsgeländes mit Totalsanierung der Grillhütte sowie Neueinrichtung der Küche und Renovierung des Gastraumes, ermöglicht durch das erfolgreiche Crowdfunding-Projekt der VR Bank Südpfalz im vergangenen Sommer. Frank Zaucker bedankt sich bei den Mitgliedern des Vorstandes und allen Helfern.

Mit der Ehrennadel des Sportbundes Pfalz werden ausgezeichnet Hertha Maurer (Silber) und Ralf Eggers (Bronze). Für langjährige Mitgliedschaft im SSC Landau werden ausgezeichnet: Frank Zaucker und Reinhard Spangenberg (50 Jahre), Oliver Braun, Familie Schumann, Eva Spellmeyer und Anke Löffel (40 Jahre), Dominik Cambeis und Familie Thies (25 Jahre).

Es folgen Berichte der Sportlichen Leiterin Marie Schmiedel und des Jugendleiter Ferdinand Strunk, die beide zum Saisonende den SSC aus beruflichen Gründen verlassen werden. Abschließend erfolgt der Bericht der Schatzmeisterin über einen ausgeglichenen Haushalt. Kassenprüfer Reinhard Spangenberg und Volker Ritter bestätigen eine exzellente Kassenführung.

Der als Versammlungsleiter gewählte Hans-Peter Hertel beantragt die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erfolgt.

Susanne Scharhag übernimmt, als längste Weggefährtin, die Verabschiedung von Gabi Spangenberg. Sie dankt ihr für eine über 40 Jahre lange aktive Teilnahme am SSC Vereinsleben mit der Ausübung vieler ehrenamtlicher Posten, wie z.B. Jugendwart, Schriftführerin, Leitung der Schwimmschule. Sie hat schon über 2000 Kindern in Landau das Schwimmen beigebracht und ist bei jedem Kinderfasching des SSC mit dabei.

In seiner Antrittsrede bedankt sich Rainer Bieling noch einmal bei Frank Zaucker für seine hervorragende Vorstandsarbeit und verspricht diese, mit ebenso viel Herzblut, weiter zu führen. Seine drei wichtigsten Aufgaben für seine Amtsperiode als 1. Vorstand sind das Projekt Blau, ein Schul- und Trainingsbad auf dem Vereinsgelände des SSC, alle Sportangebote des SSC unter qualifizierter Anleitung anzubieten und einen Ausbau der Fitnessangebote im SSC.

Abgerundet wird die Mitgliederversammlung durch die Eröffnung der neu gestalteten Grillhütte, mit einem Umtrunk und Grillen für alle Anwesenden.


2017-04-30 Beim ESW-Cup der Triathlon-Einstand

Mit einem gelungenen Einstand eröffneten die Aktiven des Schwimm- und Sportclubs (SSC) die Lauf-Saison 2017. Beim ersten von fünf Wettbewerben um den Energie-Südwest-Cup gingen 36 Sportlerinnen und Sportler des SSC an den Start. Mit dabei waren auch fünf Aktive aus der neu gegründeten Triathlon-Trainingsgruppe.

Die besten Ergebnisse lieferten Baran Camur (20:17,80 Minuten, U18 männlich) und Felix Rheude (20:32,00, U16m) über die 5,3 Kilometer lange Sprintstrecke ab. Die beiden absolvierten den Rundkurs in ihrer Altersklasse mit einem Start-Ziel-Sieg.

Wer die Ergebnislisten genau studierte, konnte auch die Aktiven der Triathlon-Gruppe im SSC entdecken. Rund um Initiator Thomas Schmidt haben sich etwa zehn Erwachsene gefunden, die im Trainingsbetrieb des SSC die Sportart mit den drei Disziplinen betreiben wollen. Für die Betreuung zeigen sich Rainer Bieling (Disziplintrainer Schwimmen), Florian Dietsch (Rad) und Niklas Braun (Laufen) verantwortlich.

Triathlon und SSC? Da war doch was: Anfang der 1980er Jahre wurden zum ersten Mal in Rheinland-Pfalz Triathlon-Training und die dazu passenden Veranstaltungen angeboten. Mit Thomas Beiersdörfer und Klaus Bohrer waren gleich zwei Athleten mehrfach bei den Ironman-Veranstaltungen auf Hawaii erfolgreich. Bis heute bilden diese frühen Erfolge in einer äußerst populären Sportart den Mythos „Triathlon im SSC“. Daran will nun eine junge Generation anknüpfen und sich diesem ausdauer-orientierten Dreikampf stellen.

Interessierte Einsteiger und Fortgeschrittene auf der Suche nach einer Trainingsgruppe erhalten bei Thomas Schmidt nähere Informationen. Dieser ist dienstags und donnerstags zu den Trainingszeiten (20.30-21.30 Uhr) im Freizeitbad LaOla anzutreffen.

 

 

 

 

 


2017-04-26 Generationensport beim Schwimm- und Sportclub Landau

Sport vereint Generationen: die Dietmar Hopp Stiftung zeichnete den SSC Landau für sein altersübergreifendes Sportangebot „Fit in jedem Alter“ im Rahmen der Aktion Sportvereint aus. Die feierliche Spendenübergabe fand im Rahmen eines Frühlingsfestes am Mittwoch, den 26.04.2017 auf dem Vereinsgelände statt. Die Spende in Höhe von 20.000 Euro wird für die Errichtung eines Fitness-Parcours eingesetzt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen.

Den Zuschlag für die Aktion bekam der SSC für seine Initiative „Fit in jedem Alter“. Frank Zaucker, 1. Vorsitzender und Cheftrainer Rainer Bieling erklären das Projekt: „Zunächst steht das Schwimmen bei uns im Zentrum des Vereinsangebots, welches ausgebaut werden soll. Der Sport ist hervorragend geeignet, um ein Leben lang in Bewegung zu bleiben: Wir haben Fünfjährige nach Erlangen des ersten Schwimmabzeichens in unseren Reihen bis zu über 70-jährige Opas.“ Neben der Lifetime-Sportart Schwimmen erweitert die Vereinsführung das Angebot um einen innovativen Fitnessparcours, der für Sportinteressierte jeden Alters ausgerichtet ist und mit der Spende erbaut werden soll. „Wir haben mit der Renovierung und Erweiterung der vereinseigenen Räumlichkeiten in der Stettiner Straße eine wichtige Entwicklung angestoßen. Mit dem Fitnessparcours sollen Sporttreibende aus jeder Altersstufe stärker an den Verein gebunden werden“, so Frank Zaucker und Rainer Bieling. „Wir sind natürlich daran interessiert, dass man mittelfristig in den SSC eintritt.“

Sportreferent Henrik Westerberg der Dietmar Hopp Stiftung: „Uns beeindruckt das Sportangebot, welches der Verein mit Hilfe der vielen Ehrenamtlichen auf die Beine stellt. Es geht hier um Bewegung, um eine Neuausrichtung aufgrund des demographischen Wandels und vor allem auch um die soziale Verantwortung, die der Verein übernimmt.“ Er führt an, dass der SSC Landau ein Schwimmangebot für Flüchtlinge ins Leben gerufen hat. Weiterhin etablierte die Vereinsführung einen Trainingstag für Frauen, der gut angenommen wird. „Die Vereinsmitglieder entwickelten gemeinsam engagiert und kreativ neue Ideen, um mehr Mitglieder aus verschiedenen Altersstufen zu gewinnen“, so Henrik Westerberg, „damit alle Generationen gleichhäufig im Verein vertreten sind und die Gelegenheit haben, miteinander Sport zu machen.“

 

Drei Schritte zum erweiterten Mehrgenerationensport

Als erste Maßnahme soll der Fitnessparcours unter der Regie von Ralf Eggers, dem 2. Vorsitzenden und der Fitness-Trainerin Ines Redmann eingerichtet werden. Ralf Eggers und Ines Redmann beschreiben die Bewegungsanlage so: „Wer dabei an den Trimm-Dich-Pfad aus den 1970er-Jahren denkt ist auf dem Holzweg. Geplant ist ein an der Crossfit-Bewegung orientierte Trainingsfläche im Außenbereich des SSC-Geländes, der so genannten ‚SSC Box‘, und verschiedene Stationen mit Großgeräten entlang der Queich. So wird in den Sommermonaten ein etwa ein Kilometer langer Fitnessparcours entstehen, der nicht nur Mitgliedern, sondern jedem Bürger aus und um Landau frei zugänglich ist.“

Ein weiterer Baustein wird durch die Zusammenarbeit mit Trainerin Julia Weinkauf realisiert werden. Sie soll als lizenzierte Trainerin B Sport in der Prävention den Kursbetrieb an den Vormittagen beleben. „Hier sind noch Kapazitäten frei und wir erhoffen uns neue Kursteilnehmer, die im SSC ihre körperliche und seelische Gesundheit wie auch die Leistungsfähigkeit erhalten wollen“, weiß Frank Zaucker. Neben den Yoga-Kursen am Mittwoch- und Freitagvormittag wird ein zusätzlicher Kurs am Freitag angeboten. Unterstützt durch Anne Schmidt vom Mehrgenerationenhaus (MGH) am Danziger Platz in Landau sollen hier Frauen trainieren, die erste Schritte im Bereich Fitness gehen wollen. Passend dazu wird die geschulte Ernährungsberaterin Schmidt einmal im Monat im Anschluss ans Training einen Kochkurs für Mütter und deren Kinder in der neuen SSC-Küche abhalten. „Wenn jetzt noch die Kontaktaufnahme mit dem Seniorenbüro Früchte trägt, werden sich weitere Kurse etablieren“, so Frank Zaucker.

In einem dritten Schritt soll der Bewegungsraum Wasser – das Kernangebot des Vereins– mit neuen Angeboten belebt werden. Die Erwachsenen und Senioren, in Schwimm-Kreisen 'Masters' genannt, sollen sich durch passgenaue Angebote über ihre aktive Zeit hinaus im SSC sportlich betätigen. Die Entwicklung und Einführung eines Schwimmangebotes für die Masters in Form von Schwimmtechnik-Vermittlung (Kraulschwimmkurs) und angeleitetem Training und ein Bewegungsangebot für Senioren in Form von Aquajogging oder Aquafitness stehen weit oben auf der Wunschliste. „Eine freie Wasserfläche für Aquafitness haben wir schon gefunden, aktuell fehlt uns noch ein engagierter Übungsleiter B Sport in der Prävention mit dem Profil Bewegungsraum Wasser“, sagt Rainer Bieling, „denn ohne Qualifikation geht beim SSC nichts.“

Ist all das umgesetzt, hat der SSC einmal mehr ein innovatives Sportangebot realisiert, dass neben Senioren, auch Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Sporttreiben animiert.

Kurzprofil Sportvereint Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017. Ansprechpartner ist die Dietmar Hopp Stiftung, Henrik Westerberg Referent Sport, Raiffeisenstraße 51, 68789 St. Leon-Rot, 

info(_AT_)20-sportvereint.de
www.20-sportvereint.de

Über die Dietmar Hopp Stiftung Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V. www.dietmar-hopp-stiftung.de www.20-jahre-dietmar-hopp-stiftung.de


2017-04-01 SSC beim Empfang für Bürgerinnen und Bürger

Am Samstag hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Empfang nach Mainz eingeladen. Damit wurden "Helden des Alltags" belohnt, die sich durch besonderes Engagement im ehrenamtlichen Bereich auszeichnen. Die vierköpfige Delegation aus Landau setzte sich aus Frank Zaucker (1. Vorsitzender SSC / Sportkreisvorsitzender), Ralf Eggers (2. Vorsitzender SSC / Stadtratsmitglied CDU), Linda Klein (Stadtradmitglied FWG) und Heide Gieseke (Gleichstellungsbeauftragte Uni Landau) zusammen. In der Staatskanzlei der Landeshauptstadt warteten nicht nur interessante Gesprächspartner, es blieb auch Zeit für einen kurzen Plausch mit der Ministerpräsidentin und deren persönlichen Referentin.


2017-03-21 Bestzeiten an Rhein und Neckar

Mit zwei Mannschaften war der Schwimm- und Sportclub (SSC) vergangenes Wochenende unterwegs. Die Nachwuchssportler starteten in Speyer beim gleichnamigen Schwimmfest „in den Frühling“. In Heidelberg drehte sich für das Top-Team alles um den Nikar-Cup. Zufriedene Trainer-Minen am Sonntagnachmittag zeugten von den guten Leistungen.

Während draußen der Rhein seine Wassermassen ruhig Richtung Norden schob, schwamm drinnen der Landauer Nachwuchs auf der Erfolgswelle. Gleich zu Beginn zeigten die Jungs über 200 Meter Rücken ihren Trainingsfleiß und schwammen in die Medaillenränge: Stefan Hill schlug bei den 14-Jährigen in 3:25,16 Minuten als Erster an. Ihm folgte Tim Kort (3:42,94) auf Platz 2. Jeweils Dritte wurden Johannes Eggers (12 Jahre, 3:30,03) und Michael Kort (13 Jahre, 3:14,53). Tim Kort legte über 100 Meter Brust (1:51,44) und die gleichlange Kraulstrecke (1:25,60) nach und wurde dort genauso Dritter wie Stefan Hill über 100 Meter Lagen (1:36,88). Seine vierte Medaille erlangte der ältere der beiden Kort-Brüder für seine Leistung über 100 Meter Rücken (1:45,03).

Zu einer richtigen Wettkampfreise war das Top-Team um Trainer Ferdinand Strunk nach Heidelberg aufgebrochen. So wird beim SSC schon seit einigen Jahren die Langbahn-Saison (50 Meter) eröffnet und diesmal war das Bad im Olympia-Stützpunkt der Neckarstadt das Ziel. Auch wenn es für einen Podestplatz nicht reichte, ließen sich die Landauer nicht von der Atmosphäre beeindrucken und verbesserten alle ihre Zeiten. Ganz knapp schrammte Luise Sandmann an einer Medaille vorbei. Die 12-Jährige sammelte Punkte beim Jugend-Mehrkampf mit dem Schwerpunkt Rücken. Nach fünf Strecken hatte sie mit 1.479 Zählern gerade einmal elf Punkte weniger „auf der Uhr“ als die drittplatzierte Maelle Erin Herger vom gastgebenden „Nikar“. Die gleich alten Frederike Laven und Julia Bueble belegten beim Kraul-Jugend-Mehrkampf den 11. und 15. Platz. Den 6. Platz konnte Louis Kopf über 200 Meter Schmetterling (3:07,28) im Feld der 15-Jährigen belegen. Mit Platz 7 über 50 Meter Schmetterling wurden Frederike Laven (0:41,66) und Laura Leidner (0:34,23) belohnt. Je einen 10. Platz gab es für die 15-jährigen Laura Leidner (100 Meter Brust in 1:35,83) und Dominik Haaf (200 Meter Rücken in 2:59,96).

Neben den persönlichen Erfolgen im Becken ist es das Reisen selbst, dass bei den Aktiven besonders gut ankommt. Waren es am Freitagmittag nach der Ankunft in der Jugendherberge Heidelberg noch die Tierwelt des benachbarten Zoos wurden am Sonntag die Schwimmstars bestaunt. Bei einer Autogrammstunde mit den Nikar-Topschwimmern beeindruckte neben Selina Hocke und Martina von Berkel besonders Lagen-Spezialist und Olympia-Teilnehmer Philip Heintz. Was für ein ereignisreiches Wochenende für die SSCler von der Queich!

 

 

 

 


2017-03-09 Einladung zum Osterbasteln

Wir basteln mit DIR und deinen Freunden schöne Sachen rund um das Thema Ostern und Frühling. Deine Sachen darfst du mit nach Hause nehmen: für dich, für Oma und Opa oder für euren Ostertisch...Treffpunkt ist um 10.00 Uhr in unsrem Clubhaus in der Stettiner Straße 2. Die Materialkosten betragen ca. 8,00 €. Anmeldung/Informationen: Ferdinand Strunk, 

jugendwart(_AT_)ssclandau.de


2017-02-21 Jugend trainiert für Olympia: Schwimmen

Mit zwei Schwimm-Mannschaften in den Wettkämpfen „III/1 Jungen“ und „IV gemischt“ war das Otto-Hahn-Gymnasium beim Landesentscheid im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) qualifiziert. Mit einem zweiten und einem dritten Platz kehrten sie nach Landau zurück. Die Sportlerinnen und Sportler wurden in der vom Schwimm- und Sportclub betreuten Arbeitsgemeinschaft für die Aufgaben und Strecken fit gemacht.

Wie schon im Regionalentscheid waren es nur die Ingelheimer Gymnasiasten, die den Landauer Jungens die Stirn bieten konnten. Beide Mannschaften verbesserten ihre Leistungen aus dem Vorkampf um fast eine halbe Minute. Im Ranking hatten die Rheinhessen mit einer Endzeit von 11:11,84 Minuten die Nase vorn. Die Einzelergebnisse der Pfälzer addierten sich auf 11:25,71 Minuten und auf Platz 3 folgten die Rheinländer aus Biesdorf in 13:53,83. Der Landesssieger darf nun im September die Reise zum Bundesentscheid nach Berlin antreten. Diesen Traum kann sich das OHG in der aktuellen Besetzung im kommenden Durchgang erfüllen.

Im WK IV trat ein gemischtes Team aus Mädchen und Jungs an. Die gegnerischen Mannschaften kamen aus Mainz, Prüm und Ahrweiler. Wie im Vorkampf lieferten sich das OHG und die Otto-Schott-Schüler aus Mainz ein Kopf an Kopf-Rennen. Und wieder trennten die beiden nur wenige Zehntel: die Endzeit der Landauer betrug 7:32,49 Minuten, Mainz hatte 7:31,88 Minuten auf dem Zähler. Deutlich besser präsentierte sich das Team aus Ahrweiler. Sie entschieden den Wettkampf in 6:35,41 Minuten für sich.

„Wenn man berücksichtigt, dass die Hälfte dieser Mannschaft noch nie einen Wettkampf bestritten hat, haben sie sich hervorragend geschlagen. Die Kids durften eine tolle Wettkampferfahrung sammeln“, zeigte sich Sportlehrerin Elena Stengel zufrieden. Felix Strus, vor zwei Jahren selbst noch erfolgreicher Teilnehmer der Schwimm-Mannschaft des OHG, begleitete als lizenzierter Kampfrichter die Veranstaltung im Kaiserslauterer Monte Mare.

So schwammen sie: OHG, WK III/1 Jungen Eggers, Fani, Haaf, Kalvoda, Kopf, Laven, Roos, Schermer, Schlindwein OHG, WK IV Mixed Bueble, Fani, Feindel, Hobert, Knölker, Köhler, Laven, N. Saling, P. Saling


2017-02-11 Neue Zeiten im Trainingsbetrieb

Ab Dienstag, 14.02.2017 ändern sich für alle SchwimmerInnen die Trainingszeiten. Die Gruppen starten um 16.00 Uhr, 16.45 Uhr, 17.30 Uhr, 18.15 Uhr und 19.00 Uhr.

 Wir möchten hier zu den Hintergründen weitere Informationen geben:

  • Der Zuspruch für die Angebote des SSC ist seit fünf Jahren ungebrochen. Wir betreuen dienstags und donnerstags etwa 350 Kinder und Jugendliche.
  • Der SSC fühlt sich jedem verpflichtet und möchte niemanden ausschließen. Gleichzeitig möchten wir ein qualitativ hochwertiges Training anbieten.
  • Wir haben uns daher entschlossen, für alle die aktive Bewegungszeit von 60 auf 45 Minuten zu reduzieren. So entsteht am Nachmittag eine zusätzliche Trainingszeit und die Gruppen werden kleiner.
  • Die Spielzeit im Lehrschwimmbecken im Anschluss an das Training bleibt bestehen.

Wir bitten um die Unterstützung bei der Umsetzung dieser Maßnahme. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung, am Einfachsten erreicht man uns unter info@ssclandau.de.


2017-02-20 Klatsche in der Landesliga

Mit deutlichem Abstand auf den vorletzten Platz musste die Herren-Mannschaft des Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) beim Deutschen Mannschaftswettbewerb eine herbe Niederlage wegstecken. Nach drei Jahren Landesliga steht für den einzig noch verbliebenen Club aus der Vorderpfalz nun der Abstieg in die Verbandsliga an. 

Dabei waren die einzelnen Ergebnisse der Mannschaft um Kapitän Daniel Helmstädter durchaus passabel, aber eben nicht landesliga-tauglich. Mit insgesamt 8.221 Punkten und einem Rückstand von 3.282 Zählern auf das Team vom Kaiserslauterer Schwimmklub fuhren die Landauer enttäuscht von Worms zurück.

Das jeweils punktbeste Resultate der acht Landauer:

Justus Fani (200 Meter Brust, 3:16,79 Minuten, 229)

Dominik Haaf (1500 Meter Freistil, 21:25,70, 286)

Daniel Helmstädter (50 Meter Freistil, 0:25,77, 485)

Louis Kopf (200 Meter Lagen, 2:39,51, 324)

Marcel Perner (100 Meter Freistil, 0:58,16, 461)

Felix Rheude (200 Meter Rücken, 2:51,53, 233)

Ferdinand Strunk (100 Meter Rücken, 1:07,78, 375)

Felix Strus (200 Meter Freistil, 2:17,27, 379)


2016-10-30 Rekordbeteiligung

Mit 412 Meldungen, so viele wie noch nie, wird am kommenden Samstag das Mastersschwimmen des SSC über die Bühne im Freizeitbad LaOla gehen. Internationalen Flair versprühen die Mannschaften aus Luxemburg und dem SSC-Partnerverein SCN aus der elsässischen Partnerstadt Haguenau. Das Sportbecken ist von 09.30 bis 14.30 Uhr für den Wettkampf gesperrt.


2016-10-29 Tag der offenen Tür

Voller Stolz und Freude will der Schwimm- und Sportclub (SSC) die Arbeitsergebnisse der umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten präsentieren. Dazu lädt er herzlich ein, am Samstag, 05.11.2016 zum Tag der offenen Tür in die „Begegnungsstätte für alle“ im Clubhaus des SSC (Stettiner Str. 2, 76829 Landau) zu kommen. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr sind Tor und Tür geöffnet.

Gerade einmal drei Wochen liegen zwischen dem 22.08.2016 und dem 17.09.2016. Im August endete die Spendenphase des Crowdfunding, wo mit Unterstützung der VR Bank Südpfalz mehr als 16.000,00 € an Spenden gesammelt wurden. Und Mitte September trafen sich über siebzig Personen um Teil des größten Arbeitseinsatzes der Vereinsgeschichte zu sein. An diesem Tag, in der Metropolregion unter dem Begriff „Viele schaffen mehr“ bekannt, wurden  mit Hilfe von Mitarbeitern der Personalabteilung der Hornbach-Zentrale in Bornheim nicht nur einfach Veränderungen auf dem Gelände des SSC angestoßen wurden.

Denn Dank zahlreicher Spenden, unzähligen helfenden Händen und der SSC-typischen Begeisterung wurden rund um die neue Küche, dem Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten, viele Bauabschnitte abgeschlossen oder mindestens in die Endphase gebracht: der Gastraum und Flur wurden renoviert, der Vorgarten wurde neu angelegt und der Grünstreifen an der Westseite zurückgenommen. Im Saunagarten wurden umfangreiche Pflegearbeiten durchgeführt.

Die größte Veränderung brachte der Neuaufbau der Grillhütte und die Schaffung eines Biergartens entlang der Queich. Ein Großteil des Erdwalls wurde abgetragen, mannshohe Brombeer-Hecken wurden gerodet und der Blick auf Queich und angrenzende Wiesen freigelegt. Dieser Bereich soll im Mai 2017 eröffnet werden. Arbeitstitel derzeit: SSC-Bar. Wer zum „Tag der offenen Tür“ das Gelände in der Stettiner Straße betritt, wird sich die Augen reiben...

 

Das Rahmenprogramm

ab 11.30 Uhr       Pfälzer Spezialitäten aus der neuen Küche (so lange der Vorrat reicht)

ab 13.00 Uhr       Kaffee und Kuchen zu Gunsten der SSC-Jugendarbeit

ab 14.00 Uhr       Musikalische Unterhaltung mit der Kultuskapelle Offenbach

ab 14.30 Uhr       Siegerehrung Internationales Mastersschwimmen des SSC

 

Mitfeiern ist ausdrücklich erwünscht!


2016-09-26 Ziel mit Landauer Unterstützung erreicht

Deutschland hat es tatsächlich geschafft! Insgesamt wurden vergangenen Samstag beim „Aktionstag Deutschland schwimmt“ in den 242 teilnehmenden Bädern sage und schreibe 27.597 Kilometer erschwommen und damit die Vorgabe Deutschland einmal zu umrunden (3621 Kilometer) gleich mehrfach übertroffen.

Auch im Freizeitbad LaOla waren zwei Bahnen für diese Aktion gesperrt. Begleitet vom Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) fanden sich genau 100 Freiwillige, deren Leistung zusammen 115 Kilometer betrug. Unter Anleitung von Ferdinand Strunk, dem Jugendwart im SSC, nutzten 24 Kinder und Jugendliche des Vereins die zusätzliche Trainingseinheit. Weitere 76 Spendenschwimmer fanden sich unter den LaOla-Gästen, die spontan oder geplant ihre Runden für den guten Zweck drehten.

Für diese fantastische Gemeinschaftsleistung werden Disney sowie die Partner REWE und Allianz insgesamt 213.500 Euro an „Die Arche“ und „Für Kinder e.V.“ spenden. Mit den Geldern werden Schwimmkurse für bedürftige Kinder finanziert.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) bedankt sich ganz herzlich bei allen Vereinen, Bädern, freiwilligen Helfer und natürlich allen Schwimmerinnen und Schwimmern, die diesen einzigartigen Tag möglich gemacht haben.


2016-09-21 Gemeinsam schwimmen für Nichtschwimmer – Spendenschwimmen im Freizeitbad LaOla

Wer schwimmt, tut sich was Gutes. Am 24.09.2016 besteht die einmalige Gelegenheit, dabei auch noch anderen etwas Gutes zu tun. In ganz Deutschland und auch im Freizeitbad LaOla wird an diesem Tag Wasserfläche für wohltätiges Schwimmen reserviert. Das bedeutet, dass alle engagierten Schwimmer und Schwimmerinnen dort Bahnen für den guten Zweck schwimmen können. Der Schwimm- und Sportclub (SSC) ist am „Aktionstag Deutschland schwimmt“ mit seinem Trainerteam vor Ort. Zwischen 10.00 und 16.00 Uhr werden nicht nur die geschwommenen Bahnen gezählt, sondern alle Spenden-Schwimmer erhalten wertvolle Tipps zur richtigen Schwimmtechnik.

Das große Ziel ist es, gemeinsam mit den anderen teilnehmenden Vereinen einmal rund um Deutschland zu schwimmen (3621 Kilometer). Für so eine tolle Leistung fließt eine Spende von zusammen 200.000 Euro. Diese wird von Disney und den Partnerunternehmen Allianz und REWE gestiftet.

Das Freizeitbad LaOla gewährt allen Teilnehmern des Spendenschwimmens einen Nachlass von 20 Prozent auf die erworbene Eintrittskarte und die neue LaOla-Gastronomie hat ein sportlergerechtes Nudelgericht auf die Tageskarte gesetzt.

Geschwommen wird bis spätestens 16 Uhr, dann melden alle Bäder den finalen Stand an die Spendenzentrale. Weitere Einzelheiten sind unter www.ssclandau.de und www.la-ola.de zu finden. Also, auf geht´s, lasst uns gemeinsam beweisen: Deutschland schwimmt! Und zwar am besten einmal ganz um Deutschland herum.


2016-09-06 SSC-Projekt auf der Crowdfunding-Plattform der VR Bank Südpfalz erzielt über 16.000 Euro

„Mit unserer Crowdfundinginitiative unterstützen wir Projekte, die nicht nur von uns unterstützt werden, sondern von einer Vielzahl von Menschen“, begrüßte Christoph Ochs, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Südpfalz, in der Hauptstelle der Bank in Landau, die Initiatoren der fünf Crowdfunding-Projekte, die zum Auftakt der Plattform am 9. Mai dieses Jahres gestartet wurden. Und das mit Erfolg! Über 500 Förderer haben sich in den letzten Monaten auf dem Portal registriert und dazu beigetragen, dass 33.355 Euro gespendet wurden. 4.730 Euro legte die VR Bank Südpfalz als Co-Funder drauf, den Rest besorgte die „Crowd“, die überwiegend aus Südpfälzern bestand. Am meisten vorgenommen hatten sich die Schwimmer des Schwimm- und Sportclubs Landau. Diese wollten 15.000 Euro für die Renovierung ihres Vereinsheims einholen. „Die Spendenzeit war sehr aufreibend“, berichtete die treibende Kraft der Initiative, Cheftrainer Rainer Bieling, der zahlreiche Maßnahmen durchführte, um das große Ziel zu schaffen. Am Ende waren es sogar 16.415 Euro, die 249 Unterstützer zusammentrugen. „Das Crowdfunding bietet ganz neue Möglichkeiten“, so Bieling. „Wir haben in drei Monaten so viele Spendengelder erhalten, wie sonst in eineinhalb Jahren.“

Auch die Turnerjugend im Turnverein Edenkoben hat vom Spendenprojekt profitiert. Die dringend benötigten Wettkampftrikots sind bei einem Crowdfundingerlös von 2.320 Euro bereits bestellt, berichtete der Projektinitiator Sebastian Dörr. Bisher mussten die Trikots während der Wettkämpfe unter den Athleten getauscht werden, weil es zu wenige gab, und saßen auch nicht mehr bei jedem richtig. „Irgendwann ist das Ende der Elastizität erreicht“, schmunzelte Dörr. Mit 7.000 Euro, statt der gewünschten 3.000 Euro, schoss die Gemeinde Scheibenhardt mit 233 Prozent weit über das Finanzierungsziel hinaus. Ortsbürgermeister Edwin Diesel war begeistert, dass so vielen Menschen daran gelegen war, das Bürgerhaus der Gemeinde zu sanieren. „Man muss was tun dafür“, so Diesel, „aber dann kommt auch was zusammen.“ Das Gebäude wurde bei einem Brand vor drei Jahren beschädigt und wird jetzt zu einem Multifunkionsgebäude für die Vereine und die Jugend umgebaut. Der Erlös aus dem Crowdfunding finanziert die neue Küche. Der Fußballverein Türkgücü Germersheim kann seinen Besuchern künftig bei Heimspielen und Vereinsaktivitäten Schutz vor Regen und Sonne bieten, denn durch die Spendeninitiative konnten über 1.500 Euro für einen mobilen Unterstand erzielt werden. „Wir waren oft im Regen gestanden“, berichtete der zweite Vorsitzende des Vereins Varol Kavuklu. „Viele kleine Hilfen sind für uns eine große Hilfe“. Als „eine enorme Erleichterung“ bezeichnete Marian Adam aus Jockgrim die Unterstützung der Internetnutzer. Der 27-jährige leidet seit dem Kindesalter an einer besonders schwerwiegenden Form der Darmkrankheit Morbus Crohn. Bei einem Spezialisten in Rostock hat Adam eine Therapie begonnen, die ihn weitestgehend von Infusionen wegbringen soll. Die Chorgemeinschaft Jockgrim wollte Marian und seine Eltern durch die Crowdfunding-Initiative mit 2.500 Euro bei den hohen Behandlungskosten unterstützen. 6.065 Euro sind am Ende eingegangen und mit einem Benefizkonzert am 8. Oktober in Jockgrim möchten die Sängerinnen und Sänger weitere Gelder für Marian einnehmen. „Das erste Mal seit langem, dass ich wieder hoffen und Experten aufsuchen kann“, so Adam.

Ochs zeigte sich hocherfreut, dass die neue Crowdfunding-Plattform der Bank so gut angenommen werde. „Mit unserem Portal leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe und bringen Projekte und Förderer zusammen“, so der Bankvorstand. Zwei weitere Projekte sind bereits online. Der BUND Südpfalz sammelt Geld für die Vermarktung von Äpfeln aus regionalen Streuobstwiesen, um deren Erhalt und Pflege zu sichern; der Verein für Bewegungsförderung Landau benötigt dringend Spielgeräte, um Kleinkindern einen vielseitigen Entdeckungsraum anzubieten. Interessierte Vereine können sich unter www.vrbank-suedpfalz.viele-schaffen-mehr.de näher informieren oder direkt online registrieren und ihr Projekt einreichen. Es folgt eine zweiwöchige Startphase, in der Vereine Fans sammeln. Nur die Projekte, die genug Fans haben, werden für die Finanzierungsphase freigeschaltet. In der Finanzierungsphase haben Vereinsmitglieder, Freunde, Fans und Unterstützer drei Monate Zeit, finanziell ihren Teil zum Zustandekommen des Projekts beizutragen. Dafür können Sie sich für ihr unterstütztes Projekt ein Dankeschön aussuchen, welches sich die Projektinitiatoren ausdenken. Wird die notwendige Summe nicht erreicht, bekommen die Förderer ihr Geld zurück.


2016-07-28 Erstes Landauer Queich-Schwimmen: Sauber, kühl und nass

Im Rahmen des Sommerfestes testete der Schwimm- und Sportclub (SSC) die Bedingungen beim Schwimmen in der Queich. Das Fazit fiel hervorragend aus und eine Wiederholung im kommenden Jahr scheint nicht ausgeschlossen.

Der Reihe nach: Aus einer Sprudel-Laune heraus entstand die Idee, genau in dem Bach zu schwimmen der in nördlicher Richtung das Grundstück des SSC in der Stettiner Straße begrenzt. Seit der Grundsteinlegung des Clubhauses 1984 ist an dieser Stelle nicht nur viel, sondern inzwischen auch besonders sauberes Wasser hinunter zum Rhein geflossen. Dies bestätigte auch Ralf Bohde vom Umweltamt der Stadt, die als Untere Wasserbehörde dem anfänglichen Hirngespinst ganz unbürokratisch Leben einhauchte: „Der SSC darf ein Queich-Schwimmen veranstalten.“

Dessen nicht genug war es eben dieser städtische Mitarbeiter, der mit persönlichem Engagement die weiteren Planungen aktiv unterstützte. Punktgenau wurden das Wehr abgesenkt, die Böschung zuschauerfreundlich zurückgeschnitten und querliegende Hindernisse entfernt. Die Landschaftspfleger hatten sichtlich Spaß beim Anfeuern der Test-Schwimmer, die bedingt durch die Stauung nur an einer Stelle mit den Füßen das Bachbett berührten. Bei der jetzt vorhandenen Wassertiefe von bis zu zwei Metern also auch grünes Licht aus schwimmerischer Sicht.

Professionelle Hilfestellung kam von der Wasserwacht Südliche Weinstraße, die unter Leitung von Christopher Jakobs die dreihundert Meter lange Strecke vom Queichanger zum Clubhaus absicherte. Zwei Fließwasser-Retter, ein Rettungs-Taucher und mehrere Rettungsschwimmer waren am Ende im Einsatz. Eingreifen musste zum Glück aber niemand. Auch weil die Organisatoren in einem Briefing den genauen Ablauf, mögliche Gefahrenquellen und das Verhalten im Fließgewässer ausführlich mit den Teilnehmern besprochen hatten.

Fast dreißig Schwimmerinnen und Schwimmer hatten sich eingefunden, um beim 1. Landauer Queichschwimmen mitzumachen. Im Starterfeld zeigte sich die ganze Bandbreite der SSC-Familie: Sportliche Schwimmer mit enganliegender Wettkampf-Schwimmhose, Badekappe und Brille stiegen genauso ins Wasser wie Bikini-Nixen, die sich nur mit luftgefüllter Unterstützung eines Plastik-Flamingos ins 18 Grad kühle Nass trauten. Ein Familien-Vater begleitete seine Söhne und Großeltern feuerten ihre Enkel an; von außen versteht sich. Der jüngste Teilnehmer wird erst im August eingeschult, der 1. Vorsitzende Frank Zaucker, der das Queich-Schwimmen im ersten Lauf eröffnete, dürfte wohl der älteste gewesen sein. Schnellster Schwimmer war Louis Kopf, der nach 3:42 Minuten das Brett am Zielanschlag berührte. Damit hat der 14-Jährige den Streckenrekord fürs Queich-Schwimmen aufgestellt und diesen wenigstens ein Jahr inne.

Denn im Juni 2017 soll das 2. Landauer Queich-Schwimmen starten. Nach der gelungenen Premiere wünschen sich Ferdinand Strunk, Jugendwart und ab August auch FSJ-Kraft im SSC, sowie Cheftrainer Rainer Bieling, alle schwimmfähigen Landauer Bürger einzubinden und diese zum Durchschwimmen der ehemaligen Lebensader der Südpfalz-Metropole zu animieren. Mit der Unterstützung eines Sponsors könnten sich die beiden Staffeln der Landauer Schulen am Vormittag vorstellen, Firmen und ihre Mitarbeiter könnten am Nachmittag in die Queich springen und abends wäre ein Jedermann-Wettbewerb mit oder ohne Kostüm möglich. Diese Ideen entstanden spontan beim abschließenden Beisammensein während des Sommerfestes. Neben dem Brain-Storming blieb noch ausreichend Zeit sich gemeinsam mit allen Anwesenden bei Leckereien vom Grill und an einem riesigen Buffet aus selbstgemachten Salaten und Nachtisch-Variationen zu stärken.

Hier schreit förmlich alles nach einer Wiederholung!

 

 

 

 

 


2016-06-29 Erfolgreiche Jahrgangsmeisterschaften

Mit einem hervorragenden 4. Platz im Schwimm-Mehrkampf des Jahrgangs 2003 kehrte Henrik Laven von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zurück. Der „Schmetterling des SSC“ gehörte nach seinem ersten Platz bei den Landesmeisterschaften zu den sechzig Besten seines Jahrgangs 2003 über 200 Meter Lagen und hatte sich somit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert.

Eine Top 5 Platzierung im fünfteiligen Schmetterlings-Mehrkampf lag schon im Vorfeld in greifbarer Nähe. Dafür musste Henrik Laven aber auch vier lange Tage hochkonzentriert sein Programm abarbeiten: Frühstück um 06.30, Einschwimmen um 07.30, Vorbereitung um 12.00, Wettkampf um 13.00, Ausschwimmen um 14.00 und dann wieder von vorne.  Los ging es am Dienstag mit den 400 Meter Kraul (4:46,83 Minuten) gefolgt von den 100 Meter Schmetterling (1:05,47) und 50 Meter Schmetterling-Beinbewegung (0:36,94) am Mittwoch und Donnerstag. Das Beste hob sich der 13-Jährige Dammheimer für den Freitag auf. Dort setzte er mit seinem Ergebnis über 200 Meter Schmetterling in 2:23,63 Minuten einen neuen Altersklassen-Rekord im Gebiet des Südwestdeutschen Schwimmverbandes. Die 200 Meter Lagen (2:27,34) am letzten Wettkampftag bildeten den vorläufigen Schlusspunkt einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Henrik Laven und seinem Trainer Oliver Haben. Dieser wird den Verein zum Saisonende verlassen und sich am Studienseminar Kaiserslautern dem zweiten Teil seiner Lehrer-Ausbildung widmen. Eine Rückkehr in die Vorderpfalz ist anvisiert...

Das SSC-Talent tritt mit seinem Erfolg in die Fußstapfen von Nico Perner. Der Wahl-Saarländer setzte sich bei diesen Jahrgangsmeisterschaften endgültig an die Spitze und gehört zu den besten Schwimmern im gesamten Bundesgebiet. Er wurde Deutscher Jahrgangsmeister über 50 Meter (0:29,15), 100 Meter (1:02,96) und 200 Meter Brust (2:14,58) und gewann die 200 Meter Lagen (2:05,09) im Feld der 18-Jährigen. Außerdem wurde er jeweils Zweiter über 100 und 200 Meter Brust im Gesamtfinale, in dem auch die beiden älteren Jahrgänge der Junioren starten. Mit diesen Top-Ergebnissen hat sich der ehemalige Landauer für die Junioren-Europameisterschaft kommende Woche im ungarischen Neumarkt an der Theiß qualifiziert.

 


2016-06-04 Silber bei den Süddeutschen, Gold bei den Landesmeisterschaften

Erfolgreiche Wettkämpfe konnten Athleten des SSC Landau bestreiten: Florian Dietsch ist Rheinland-Pfalz-Meister im Triathlon und Henrik Laven wurde Vize-Meister im Schwimm-Mehrkampf auf süddeutscher Ebene.

Henrik Laven schwamm bei den Süddeutschen Meisterschaften in Wetzlar um die Medaillen. Im Vorfeld hatten sich Sportler und sein Trainer Oliver Haben auf den Schmetterlings-Mehrkampf geeinigt. Die fünf Starts beendete das SSC-Talent mit vier neuen Bestzeiten! Los ging es am Samstagfrüh mit der 100 Meter-Strecke. Lavens Zeit: 1:07,07 Minuten (-1,5 Sekunden). Die Vielseitigkeit wurde im zweiten Abschnitt mit den 200 Meter Lagen geprüft. Dafür benötigte der 13-Jährige 2:29,51 Minuten (-2 Sekunden). Am zweiten Wettkampftag standen die Schmetterling-Beinbewegung (0:41,59/+1,3 Sekunden) und die 200 Meter Schmetterling (2:28,15/-2,6 Sekunden) auf dem Programm. Die 400 Meter Kraul zum Abschluss zielten auf die Ausdauerleistung ab. Die geschwommenen 4:47,08 Minuten (-1,9 Sekunden) waren deutlich besser als noch vor vier Wochen bei den Landesmeisterschaften. „Supergeil“, kommentierte der Landauer sein Ergebnis und nahm freudestrahlend die Silbermedaille entgegen. Jetzt bleiben ihm noch drei Wochen bis zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Eine Platzierung in der Top 5 ist das ausgegebene Ziel für den Saison-Höhepunkt!

Die Triathleten trafen sich in Neustadt-Mußbach und kämpften auf der Kurzdistanz um den Landesmeister-Titel. Florian Dietsch war in der Altersklasse M25 nicht zu schlagen. Nach 2:21,09 Stunden hatte er nicht nur die 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen bewältigt, sondern auch die Konkurrenz hinter sich gelassen. Die Schwimmstrecke (26,49 Minuten) war im Neustadter Stadionbad zu absolvieren. Die Radstrecke, die der Diplom-Psychologe als insgesamt Viertschnellster in 1:14,03 Stunden bewältigte, führte auf einem anspruchsvollen Parcours aus Neustadt heraus nach Lambrecht und von dort über die Totenkopfstraße und Neustadter Gebiet nach Mußbach. Einmal mehr wurde deutlich, dass der aus Gera stammende Dietsch auf dem Rennrad zu Hause ist. Zwei Jahre war er sogar für das Thüringer Juniorenteam in der Bundesliga gestartet. Der Rundkurs für die Läufer führte entlang des Vereinsgeländes, für den der 26-Jährige nur noch 40,17 Minuten benötigte.

Auch Nico Perner, ehemaliger Athlet beim SSC, war bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften gemeldet. Die Älteren schwammen ihre Wettbewerbe in Darmstadt aus. Der 18-Jährige wurde auf allen drei Bruststrecken und über 200 Meter Lagen Süddeutscher Jahrgangsmeister. In den Offenen Finalläufen konnte der Wahl-Saarländer drei Medaillen für sich gewinnen. Auf den Brutstrecken gilt er als Favorit bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften an den Start. In Berlin kann er auch noch ein Ticket für die Junioren-Nationalmannschaft lösen.


2015-05-04 Hilfe zur Selbsthilfe

Die VR-Bank Südpfalz bietet ab der kommenden Woche ein neues Internetportal an. Dort können Vereine und andere gemeinnützige Institutionen Menschen suchen, die für Projekte Geld spenden. Vorher müssen jedoch bestimmte Ansprüche erfüllt sein. Viele Menschen, die gemeinsam ein Projekt finanzieren – das ist die Idee hinter dem Begriff Crowdfunding. Die VR-Bank Südpfalz bietet ab 9. Mai ein neues Internet-Portal für gemeinnützige Vereine oder Einrichtungen aus der Region an, auf dem diese Projekte vorstellen können, die sie in der nächsten Zeit umsetzen wollen, um Spender zu finden.

Ein Beispiel aus Landau: Der Schwimm- und Sportclub (SSC) möchte seine Gasträume sowie die Außenanlage sanieren. Dafür hat er 15.000 Euro veranschlagt. Er hat das Projekt in der Vorbereitungs- und Bearbeitungsphase vorgestellt und sucht in der Startphase sogenannte Fans. Diese müssen sich bei dem Portal der VR-Bank Südpfalz registrieren. Erst wenn innerhalb von zwei Wochen eine bestimmte Zahl an Fans erreicht ist – im Falle der 15.000 Euro braucht der Verein 100 Anhänger –, startet die Finanzierungsphase. „Die Fans zeigen mit ihrer Zustimmung, dass sie das Projekt finanziell unterstützen wollen“, erläutert Christoph Ochs, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Südpfalz, den Sinn dieser Vorstufe. Schließlich sehe sich die Bank in der Rolle, eine sinnvolle Unterstützung zu gewährleisten. Zudem gibt das Geldinstitut für jeden Spender, der mindestens zehn Euro einzahlt, am Ende selbst zehn Euro hinzu. „Wir haben dafür 10.000 Euro bereitgestellt“, erklärt Ochs. Diese Summe könne bei Bedarf noch aufgestockt werden.

In der Finanzierungsphase, die drei Monate dauert, können die finanziellen Unterstützer – im Idealfall mindestens alle Fans – die Spenden einzahlen. Dafür stehen die im Internet üblichen Zahlungsweisen zur Verfügung. Und wenn der veranschlagte Betrag nicht erreicht wird? „Dann erhalten alle Spender das Geld zurück“, verspricht Ochs. Sollte der Betrag dagegen überschritten werden, kann der Verein weitere sinnvolle Projekte vorstellen oder das bestehende Projekt ausweiten. Dafür steht auf der jeweiligen Projektseite ein Blog zur Dokumentation bereit. Grundlage für einen Projektantrag ist allerdings, dass der Verein oder die Institution gemeinnützig ist und aus dem Geschäftsgebiet der VR-Bank Südpfalz stammt sowie ein Konto bei ihr besitzt. Zudem muss eine Einverständniserklärung des Vereinsvorstands vorliegen. Außerdem können maximal 25.000 Euro pro Projekt gesammelt werden. „Wir wollen das Genossenschaftliche im Namen unserer Bank hervorheben und Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wir bringen Initiativen und Projektemit Förderern zusammen“, sagt Ochs. (Die Rheinpfalz, 04.05.2016)


2016-04-25 Medaillensatz für Henrik Laven

Bei den Weinstraßen-Wettkämpfen des Schwimmclub Neustadt konnte Henrik Laven vom SSC Landau je eine Medaille einheimsen: Gold gewann Laven über 200 Meter Schmetterling (2:32,85 Minuten), mit Silber wurde die gleich lange Kraulstrecke belohnt (2:20,88) und die Bronzemedaille gab es für die Leistung im Kraulsprint. Für die 50 Meter brauchte der 13-Jährige nur 29,04 Sekunden. Mit Wellen hatte Laven über die 100 Meter Schmetterling zu kämpfen. Auf der Außenbahn im letzten und schnellsten Lauf gestartet, entstand durch die schnelleren Schwimmer nicht nur ein großer Abstand sondern auch ordentlich Wellengang. So verschluckte sich der Landauer Delfin und musste mit einer schwachen 1:17,21 als Endzeit leben.

Daniel Helmstädter schaffte in der Offenen Klasse den vierten Platz über 50 Meter Brust (0:32,79). Den damit erreichten Finalplatz am Nachmittag musste der 22-jährige Student absagen, um sein derzeit hohes Lernpensum zu schaffen. Unter den ersten Sechs landeten folgende Schwimmer: Max Hochdörffer (17 Jahre, 100 Schmetterling, 1:28,64, 5.), Elena Herbst (16, 200 Brust, 3:16,36, 5. und 50 Brust, 0:41,09, 6.), Friederike Holst (19, 100 Rücken, 1:33,55, 6.).

Die Weinstraßen-Wettkämpfe haben sich mit über 4 000 Meldungen, weitere 1 000 mussten im Vorfeld abgesagt werden, zur größten Schwimmsport-Veranstaltung der Pfalz gemausert. Die Mammut-Veranstal-tung wurde souverän von Schiedsrichter Andreas Wagner geleitet. Er gehört zusammen mit der ebenfalls im Einsatz befindlichen Sprecherin Susanne Scharhag zum Kampfrichter-Stab des SSC Landau.


2016-04-24 Auftakt beim ESW-Cup

Die erste Station des EnergieSüdwest-Cups führte durch die Reiterwiesen in Landau. Der SSC stellte noch vor dem ausrichtenden Turnverein 1861 das größte Team. 35 Menschen waren in den Vereinsfarben Blau-Orange auf der fast ebenen Strecke unterwegs.

Den 10 Kilometer-Lauf wagten fünf Sportler: Louis Kopf (Altersklasse U16, 49:00,50 Minuten) und Florian Dietsch (M20, 37:53,80) wurden jeweils Erster in ihrer Altersklasse. Max Murr (M20, 43:02,90) verfehlte die Podestplätze und wurde Vierter. Paul-Louis Müller (U20, 51:44,40) kam als Sechster ins Ziel, Thomas Schmidt (M30, 42:52,50) wurde Zwölfter.

Über die 5 Kilometer war die größte Gruppe am Start. Den zweiten Platz in seiner Altersklasse belegte Alex Marz (U20, 26:11,60). Auf den dritten Platz schafften es Luise Sandmann (U12, 27:25,30), Nina Köhler (U14, 28:59,60), Baran Camur (U16, 26:14,60), Elena Herbst (U18, 32:18,20) und Tom Schwab (U20, 27:51,20). Die weiteren Ergebnisse bei den Jugendlichen lauten: U12: Frederike Laven (29:17,60, 6.) Marlene Kopf (38:23,70, 12.) Johannes Eggers (30:20,50, 9.) Philipp Eggers (30:21,30, 10.) Johannes Brandherm (31:20,00, 13.) Tim Reifel (34:30,00, 15.) Kristian Laven (39:05,70, 17.) U14: Alexandra Mehlmann (38:13,70, 9.) Léa Reifel (38:13,70, 9.) Sophie Kopf (39:08,10, 10.) U20: Hannah Maupai (29:07,90, 4.), Rike Holst (30:35,90; 5.)

Einzige SSC-Läuferin im Bambini-Feld war Martha Sandmann. Sie lief die 900 Meter in 2:52,20 Minuten.

Neben den unter 20-Jährigen waren es Eltern(teile) die sich für den Lauf und die gute Sache „Lauf für deinen Verein“ angeschlossen hatten: Anina Eggers, Oliver Kopf, Gerlinde und Heinz Laven, Natalie Mehlmann, Ute und Michael Maupai sowie Gabi und Dirk Reifel.


2016-04-18 SSC mit Spende bedacht

Aus dem Topf des PS-Sparens der Sparkasse Südliche Weinstraße-Landau wurden 4.000,00 € an den Schwimm- und Sportclub ausgeschüttet. Oberbürgermeister Hirsch als Mitglied des Verwaltungsrates betonte: "Es ist nicht die Summe alleine, mit der dem Verein geholfen wird. Entscheidend ist deren zigfache Vermehrung durch das ehrenamtliche Engagement im Verein".


2016-04-14 Wahlen im Sportkreis Landau

Am Donnerstag wurde die Leitung des Sportkreises Landau vom einen Schwimmer zum nächsten Schwimmer übergeben. Herzlichen Glückwunsch an Frank Zaucker, 1. Vorsitzender des SSC und ein großes Dankeschön an den langjährigen Sportkreisleiter Günter Scharhag, Ehrenvorsitzender des SSC.


2016-01-22 Um Aufstieg und gegen Abstieg

Das Wettkampfjahr im Rebmeerbad in Bad Bergzabern beginnt mit einem Durchgang zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Mit Ausnahme der Staffeln wird das olympische Wettkampfprogramm in zwei Abschnitten geschwommen. Am Samstag kämpfen 16 Mannschaften in der Bezirksliga des Südwestdeutschen Schwimmverbandes um den Aufstieg in die Verbandsliga. Bei den Frauen sind der SC Neustadt und WSV Speyer leicht favorisiert, der SSC Landau und die zweite Mannschaft des TV Bad Bergzabern sollten um die Plätze dahinter kämpfen. Schwer einzuschätzen sind der USC Mainz und der SC Wörth mit neuen Mannschaften. Bei den Männern möchte der SK Kaiserslautern mit seiner zweiten Mannschaft den Sprung nach oben schaffen, der SSV Offenbach sowie Absteiger SV Ludwigshafen können es am ehesten verhindern. Im Sechser-Teilnehmerfeld bei den Frauen in der Verbandsliga haben Delphin Grünstadt und die Gastgeberinnen scheinbar die Nase leicht vorne, aber SG Worms II, Ludwigshafen und vor allem der SSV Ingelheim sind nicht zu unterschätzen. Bei den Männern möchte der SSC Landau den Abstieg aus der Landesliga mit dem sofortigen Wiederaufstieg vergessen machen. Auf dem Papier sind aber die Schwimmer aus Neustadt Favorit. Ingelheim, WSV Speyer, USC Mainz und der TVB werden versuchen, den Abstieg zu verhindern. Die Wettkämpfe beginnen am Samstag und Sonntag um 10 Uhr und werden nach der Mittagspause jeweils gegen 14 Uhr fortgesetzt. Der Eintritt ist frei. Für den öffentlichen Betrieb ist das Rebmeerbad an beiden Tagen geschlossen. (Klaus Janson, Die Rheinpfalz, 22.01.2016)


2015-12-06 Eine Reportage zum Nikolausschwimmen

Es ist kurz nach halb Acht am Samstagmorgen. Der weiße Dampf, der aus dem Schornstein des LaOla steigt, zeigt schon von weitem an, dass die Temperaturen draußen und drinnen etwa 30 Grad trennen. Es ist Anfang Dezember, genauer ein Tag vor Nikolaus. Im Schwimmbad am Horstring drehen zwei schnatternde Damen mit obligatorisch blauem Gürtel ihre Bahnen. Ein Stück weiter links sind noch mehr Schwimmer zu Gange. Morgenstund’ hat Gold im Mund! Trotzdem ist etwas anders an dieser Samstagmorgen-Routine: heute trennen akkurat gespannte, blau-gelbe Leinen das Sportbecken in sechs gleich breite Bahnen und dreieckige Fähnchen, aufgereiht an zwei Schnüren, markieren deren Anfang und Ende. Um das Becken herum verteilt sind Tische und Stühle, die ganz in neutralem Weiß erstrahlen. Am Aufsteller an der Kasse ist es schon angeschlagen: Es ist wieder Wettkampfzeit beim Schwimm- und Sportclub. Das traditionelle Nikolausschwimmen wird heute über die Bühne gehen.

Bereits um halb Neun sind die Wege rund um die Becken mit Aktiven und deren Betreuern übersäht. Trotzdem fällt die Zuordnung leicht. Je nach Zugehörigkeit sind die Schwimmerinnen und Schwimmer mit Kleidung in den Farben ihres Clubs und einer passenden Badekappe unterwegs. Unter den 19 möglichen Kolorierungen dominieren Blau und Orange, die Farben des Ausrichters. Um den knapp 290 Sportlern, die mit geschätzten einhundert Betreuern und Elternteilen angereist waren, genügend Raum zu geben, hat Schichtleiter Jochen weitere Sitzmöglichkeiten im Freizeitbereich des LaOla zugelassen. Sicherheit geht vor!

Dies musste gegen halb Zehn auch eine Mitarbeiterin aus dem Bereich der LaOla-Gastronomie bitterlich erfahren. Sie verletzt sich an der Hand und muss ihren Dienst quittieren. Freya und Gerhard, die die Kuchentheke des eigens eingerichteten SSC-Cafés betreiben, springen sofort helfend ein und übernehmen die Aufgaben der jungen Dame. Im Zuge der ausgleichenden Gerechtigkeit darf der Kuchen- und Kaffeeverkauf etwas länger als die im Vorfeld vereinbarten zwei Stunden dauern. Glück im Unglück!

Um halb Elf, eine Stunde nach Wettkampfbeginn, hat sich die anfängliche Aufregung der Nachwuchsschwimmer gelegt. Zum Beispiel bei Lucy aus Oppenheim. Gleich beim ersten Rennen über 100 Meter Lagen war sie wegen eines Frühstarts disqualifiziert worden. Über 50 Meter Brust wird sie dafür direkt Erste. In 0:56,09 Minuten verweist sie die beiden Neustadterinnen Anna Katharina und Emilia auf die Plätze. Den gleichen Erfolg verbucht die 7-Jährige drei weitere Male. Sehr zu Freude der nicht weniger tüchtigen Schwester Lilli und den mitgereisten Eltern Nina und Tim, die parallel ihre Feuertaufe als Kampfrichter erleben. Das Kampfgericht, passend zum Mobiliar in parteilosem Weiß gekleidet, macht einen hervorragenden Job: Die Entscheidungen im Sinne der Aktiven zu fällen und trotzdem das strenge Regelwerk des Schwimmsports einzuhalten ist eine Kunst. Dank der Leitung durch die erfahrene Schiedsrichterin Karin kommt es zu keinen Protesten.

Um halb eins befindet sich der Wettbewerb genau im Zeitplan. Den reibungslosen Ablauf  garantieren die Landauerinnen Janina, Majulia und Tessa im eigens eingerichteten Vorstart-Bereich. Dort treffen sich die Schwimmer vor ihrem Start und werden vom Damen-Trio nicht nur freundlich begrüßt, sondern auch auf langen Bänken in die Startreihenfolge gebracht. So kommt es zu keinen Ausfällen, dafür aber zu kleinen Begegnungen zwischen den Sportlern. Katharina aus Landau unterhält sich mit Leandra aus Speyer und Maria aus Lampertheim. Und Adrian aus Frankenthal lernt den Kaiserslauterer Jonas und Paul aus Mainz kennen. Wie schön, dass Sport verbindet!

Bevor der zweite Wettkampfabschnitt um halb Drei mit dem Start über 100 Meter Kraul beginnt, bleibt kurz Zeit für eine Verschnaufpause am Stand von Siegfried. Er verkauft an einem kleinen Stand Marke Eigenbau die ganze Welt der Schwimmsport-Ausrüstung: Schwimmhosen, Wettkampfanzüge, Bretter und so weiter. Schier unendlich ist die Auswahl. Die Beratung des Pforzheimers ist durch jahrelange Erfahrung kompetent und immer an der Sache orientiert. Ein Gewinn für die Veranstaltung und die Mama, die ihrer Tochter den Weihnachtswunsch eines speziell für den Wettkampf entwickelten Anzuges erfüllen wird. Während im LaOla-Foyer Stoffe gedehnt und Farbmuster begutachtet werden, biegt der Wettkampf auf die Zielgerade ein. Um halb Sechs sind es noch die Jungs, die sich über 200 Meter Lagen messen. Im letzten Lauf kündigt sich Dank eines Tippfehlers in der Meldedatei eine Sensation an. Calvin aus Wörth ist elf Sekunden schneller gemeldet als der aktuelle Weltrekord, gehalten von keinem geringeren als dem US-amerikanischen Sunnyboy Ryan Lochte. Calvins Teamkameraden haben den Rücken des 14-Jährigen mit großflächigen Kugelschreiber-Tattoos überzogen und feiern ihn schon vor dem Start als ihren Weltmeister. Der Wörther auf Bahn 3, eingerahmt von Ferdinand und Marcel aus Landau, schlägt mit Bestzeit an. Die von Calvin benötigten 2:51,34 Minuten liegen übrigens 62 Sekunden über dem Ergebnis des US-Amerikaners.

Neben persönlichen Bestleistungen wird an diesem Samstag abseits des Wettkampfgeschehens tatsächlich ein Rekord aufgestellt. In der SSC-Küche im benachbarten Clubhaus hat Bärbel mit ihrem sechsköpfigen Team ganze Arbeit geleistet und in neunzig Minuten rund zweihundert Portionen Nudeln mit Tomatensoße oder Schinken-Käse-Soße ausgegeben. Zum Glück bleiben noch ein paar Reste übrig, denn nach dem Abbau und Aufräumen um halb Sieben bleiben noch ein paar hungrige Helfer. Sie sitzen am kreisförmigen Tisch im Gastraum des Clubhauses und formen das Schlussbild des Tages: Das Nikolausschwimmen des SSC war auch in diesem Jahr eine runde Sache!


2015-11-29 Ohne Chancen auf den Bienwald-Cup

Trotz guter Einzelleistungen hatten die Aktiven des Schwimm- und Sportclubs Landau (SSC) auch dieses Jahr keine Chance auf den Bienwald-Cup. Der Wanderpokal des ausrichtenden Vereins SC Wörth fiel zum zweiten Mal in Folge in die glücklichen Hände der Mannschaft aus Neustadt. Die Punkte für die Cup-Wertung wurden, wie beim Schwimmen üblich, getrennt nach Geschlecht, Jahrgang und Strecke ermittelt: Auf den ersten Platz entfielen 10 Punkte und entsprechend auf den zehnten Platz 1 Punkt.

Das beste Ergebnis bei den Mädchen erzielte die 15-jährige Elena Herbst. Sie sammelte 36 Punkte auf vier Strecken: 200 Meter Rücken (3:00,58 Minuten; 2. Platz), 50 Meter Schmetterling (0:37,36; 2.), 50 Meter Rücken (0:38,37; 2.) und 50 Meter Brust (0:40,61; 2.).Laura Leidners Zählerstand betrug 35 Punkte. Die 12-Jährige schwamm 200 Meter Rücken (2:51,02; 2.), 200 Meter Brust (3:20,72; 2.), 50 Meter Rücken (0:38,03; 2.), 200 Meter Kraul (2:40,77; 4.) und 50 Meter Brust (0:41,78; 1.) Erfolgreichster Landauer war Henrik Laven. Der 12-Jährige kam auf 49 Zähler: 200 Meter Rücken (2:38,37; 2.), 50 Meter Schmetterling (0:32,37; 1.), 50 Meter Kraul (0:29,31; 1.), 200 Meter Schmetterling (2:37,71; 1.) und 200 Meter Kraul (2:17,59; 1.)

Weitere Punktegaranten waren Felix Strus (36 Punkte), Hannah Maupai (32), Rike Holst (30), Louis Kopf, Laetitia Meyer und Marcel Perner mit je 25 Punkten.


2015-11-22 Erste Medaille in der Offenen Klasse

Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen erreichte Nico Perner mit dem Herrenquartett von der SSG Saar Max Ritter seine erste Medaille in der Offenen Klasse. Perner, der beim Schwimm- und Sportclub Landau groß wurde und im Sommer 2014 seinen Lebensmittelpunkt nach Saarbrücken verlegt hatte, wurde Dritter mit der 4 mal 50 Meter Freistil-Staffel. Seine Teamkameraden Christoph Fildebrand, Jonathan Berneburg und Till Pallmann hatten die Staffel in Führung gebracht, so dass Nico als Schluss-Schwimmer mit einem hauchdünnen Vorsprung ins Wasser sprang. Auf den letzten zehn Metern wurde er noch von Hendrik Feldwehr (SG Essen; Endzeit 1:29,20 Minuten) und Pascal Winter (SG München; 1:29,29) abgefangen. So blieb den Saarländern am Ende mit der Gesamtzeit von 1:29,37 Minuten die Bronze-Medaille. Einen weiteren Staffeleinsatz hatte Nico mit der 4 mal 50 Meter Lagenstaffel mixed, wo zwei Damen und zwei Herren sich die vier Lagenstrecken teilen. Diese belegte in der Besetzung Julius Klein, Nico Perner, Marlene Hüther und Anabel Ivanov in 1:49,21 Minuten den zehnten Platz.

Der 17-jährige Perner ging nach einem zweiwöchigen Trainingsaufenthalt in Flagstaff/Florida gebräunt und mit ausgewaschenen, blonden Haaren über sieben weitere Strecken an den Start: Mit den 400 Meter Lagen (4:22,10 Minuten; Platz 19) war Nico gut in den Wettkampf gestartet und kratzte an seiner Bestzeit. Tags drauf schaffte er den Sprung ins B-Finale über 100 Meter Lagen und schlug dort in Bestzeit (0:56,85) als Sechster an. Über die 50 Meter (0:29,03; Platz 26) und 100 Meter Brust (1:02,53; Platz 23) hatte er dagegen eine Finalteilnahme verpasst.

Am dritten und letzten Wettkampftag schaffte Perner dann die Überraschung und schwamm sich über 200 Meter Brust in sehr starken 2:13,73 ins A-Finale. Keine Stunde später machte er auch noch über 200 Meter Lagen (2:03,88) die Teilnahme am B-Finale klar. Die überragenden Vorlauf-Leistungen konnte Nico im ersten A-Finale seiner Karriere leider nicht mehr abrufen, aber seinen Platz in der Spitze des deutschen Schwimmsports weiter festigen.


2015-11-10 Laven mit Altersklassenrekord vierfacher Südwestmeister

Mit fünf Aktiven war der Schwimm- und Sportclub aus Landau (SSC) bei den Südwest-Meisterschaften vertreten. Elena Herbst, Henrik Laven, Laura Leidner, Marcel Perner und Felix Strus hatten bei drei möglichen Qualifikationswettkämpfen im Vorfeld der Meisterschaften ihre Tickets gelöst.

Henrik Laven, der sich zusammen mit Sportlern der SG EWR Rheinhessen-Mainz auf dem Rabenberg in Thüringen vorbereitet hatte, war dabei der erfolgreichste Teilnehmer aus Landau. Über 200 Meter (2:18,92 Minuten) und 400 Meter Kraul (4:54,28) und über 100 Meter (1:08,14) und 200 Meter Schmetterling (2:46,00) wurde der 12-Jährige als Südwestmeister geehrt. Das Ergebnis über die Schmetterlingstrecke reichte sogar zu einem neuen Südwest-Altersklassenrekord! Die vier weiteren Starts des Dammheimers wurden jeweils mit einer silbernen Medaille belohnt: 100 Meter (1:15,16), 200 Meter (2:40,13) und 400 Meter Lagen (5:42,01), sowie die 200 Meter Rücken (2:37,59).

Laura Leidner, ebenfalls 12 Jahre jung, hatte sich für sieben Strecken qualifiziert. Das beste Ergebnis, Platz 4, erreichte sie über 400 Meter Lagen (6:11,30). Die größte Verbesserung verbuchte Laura über die 100 Meter Brust (1:30,59; Platz 7) und 100 Meter Rücken (1:18,85; Platz 6). Die 15-jährige Elena Herbst schaffte über 50 Meter Brust (0:40,11) den Sprung auf das Treppchen und freute sich über die Silbermedaille. Die 100 Meter Lagen (1:18,71) beendete sie als Neunte. Der gleichaltrige Felix Strus kratzte über 100 Meter Kraul (1:00,83) an der Minutengrenze und landete auf Platz Zwölf. Marcel Perner, 1996 geboren, trat in der Offenen Klasse über 100 Meter Lagen (1:05,42; Platz 12) und 100 Meter Kraul (0:56,74; Platz 14) an. Krankheitsbedingt musste Daniel Helmstädter absagen, so dass auch die 4 mal 50 Meter Brust-Staffel nicht an den Start gehen konnte.


2015-10-27 Olympischer Geist beim Schwimm- und Sportclub

Als vergangene Woche das Trainingslager des Schwimm- und Sportclubs (SSC) mit der feierlichen Entzündung einer Feuerschale und dem Hissen einer selbstgestalteten Flagge am Fahnenmast in der Stettiner Straße eröffnet wurde, konnte man schon den olympischen Geist spüren. Dies war ganz im Sinn der Betreuer, denn diese hatten die Woche inhaltlich in großen Teilen den antiken und modernen Olympischen Spielen (in Rio) gewidmet.

27 Mädchen und Jungen aus Landau, Neustadt, Ludwigshafen und Grünstadt hatten vergangenen Montag ihr Bett im vereinseigenen Clubhaus aufgeschlagen, um gemeinsam eine Woche lang zu trainieren und daneben auch viel Spaß zu haben. Zweimal am Tag hatte das Freizeitbad LaOla großzügig Wasserfläche freigegeben, so dass sowohl Techniktraining als auch Umfänge trainiert werden konnten. Drei Trainer kümmerten sich unter der Regie von Oli Haben beispielsweise um die richtige Handhaltung in der Unterwasserphase oder das Anschwimmen an die Wand vor der Rücken-Rollwende: „Zu Üben was man kann ist einfach. Wir motivieren die Nachwuchssportler ihre Bewegungsabläufe zu verbessern und mögliche Fehler abzustellen“, so der Stützpunkttrainer.

Maßstäbe in der Freizeitgestaltung und Verpflegung setzte Judith Bieling mit ihrem Team. Jeden Tag wurden drei Mahlzeiten und zwei Snacks für insgesamt 35 Personen eingekauft, zubereitet und „verputzt“. Zwischen den Trainingseinheiten wurden dann Klappstühle geschreinert, der Kampf um Troja mit Einmach-Gummis ausgefochten und am letzten Abend die Heldentaten des Herakles in die Tat umgesetzt. Natürlich in einer neuzeitlichen und kindgerechten Version. So mussten sich die Teilnehmer blind mit Baby-Brei füttern oder mit einem Schneebesen ausgerüstet, flüssige in feste Sahne verwandeln. In kleinen Einheiten bekamen die Kinder und Jugendlichen auch Wissen zum Thema vermittelt: Was sind die Olympischen Symbole? Welche Disziplinen hatte der antike Pentathlon? Sogar der olympische Eid wurde in ein Versprechen und zu Camp-Regeln umgewandelt. Glückliche Schwimmerinnen und Schwimmer räumten am Samstagmittag ihre olympischen Dörfer. Das neunköpfige Betreuerteam kann sich sicher sein, eine lehrreiche und freudvolle Woche gestaltet zu haben. Im kommenden Herbst jedenfalls ist der nächste Lehrgang geplant.

 


2015-09-02 Gedanken zur Saison

Road to Rio – Weg nach Rio. So lautet das Motto für die kommende Saison 2015/2016 beim Schwimm- und Sportclub (SSC). Gemeint ist Rio de Janeiro in Brasilien, wo am 5. August 2016 die ersten Olympischen Spiele auf dem südamerikanischen Kontinent eröffnet werden. Auch wenn der SSC keinen Teilnehmer zu den Spielen entsenden wird, war sich der Trainerstab einig, dass dieses Motto ganz hervorragend geeignet ist, um den Aktivitäten des SSC für die kommenden zwölf Monate einen gemeinsamen Nenner zu geben.

Die Olympischen Spiele sind das größte sportliche Event der Welt: An 17 Tagen werden mehr als 10.500 Athletinnen und Athleten aus 206 Ländern in 42 Sportarten und 306 Entscheidungen ihre Olympiasiegerin bzw. ihren Olympiasieger küren. So schreiben es die Organisatoren auf ihrer Website www.rio2016.com. Die Spiele sind gleichzeitig auch der Abschluss einer vierjährigen Dekade, der Olympiade, in der sich die Aktiven auf ihren Höhepunkt vorbereitet haben. Neben den sportlichen Höchstleistungen nach den Prinzipien „Citius, altius, fortius“ („Höher, schneller, stärker“) werden bei Olympischen Spielen auch zahlreiche Geschichten geschrieben, die sich eher dem „Olympic Spirit“, dem Olympischen Geist, zuordnen lassen. Es sind die Erzählungen von Begegnungen der Menschen unterschiedlicher Herkunft und von persönlichen Triumphen jenseits der Medaillenränge. Umgangssprachlich wurde hierfür der Ausdruck „Dabei sein ist alles“ geprägt. Mit dieser Mischung aus Sportlichkeit und Menschlichkeit werden auch die Spiele in Rio wieder Millionen faszinieren und live oder am Fernseher mitfiebern lassen. Wo teils arglose Begeisterung vorherrscht werden aber auch Kritiker dieser Veranstaltung wieder Wasser auf ihre Mühle bekommen, nämlich dann wenn Gigantismus, Medienhysterie und Dopingskandale als negative Begleiterscheinungen der Olympischen Spiele in Erscheinung treten.

Road to Rio im SSC. Wie passt nun dieser Leitgedanke zum überwiegend lokal handelnden SSC? Der Schlüssel liegt in den Idealen der Olympischen Erziehung. Im Jahr 1896, als Pierre de Coubertin mit seinen Mitstreitern, unter anderem auch dem in Landau geborenen „Marathonlauf-Erfinder“ Michel Bréal, die ersten Spiele der Neuzeit in Athen ausrichtete, waren es vor allem pädagogische und soziale Ziele, die gefördert werden sollten und nicht die sportliche Höchstleistung. So prägen bis heute die Begriffe Werterziehung, Fair Play und Völkerverständigung die Charta („Verfassung“) des Internationalen Olympischen Komitees. In diesem Sinne sind auch die Aktivitäten des SSC für die Saison 2015/2016 einzuordnen: zum einen gibt es die Angebote zur Verwirklichung eines aktiven Lebensstils, also die rein sportlichen, am persönlichen Gelingen orientierten Trainingseinheiten und Wettkämpfe. Zum anderen liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung moralischen Handelns während des Trainings und der Wettkämpfe, aber auch bei den zahlreichen Freizeitaktivitäten.

Die Vereinsführung und der Trainerstab laden herzlich ein, die oben angeregte Richtung einzuschlagen und sich gemeinsam auf den Weg (nach Rio) zu machen.


2015-06-10 Erfolgreich bei den DJM

Henrik Laven vom Schwimm- und Sportclub Landau schaffte bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin auf Anhieb den 9. Platz im Kraul-Mehrkampf der 12-Jährigen, bei dem 15 Aktive angetreten waren. Über vier lange Tage wurde der Mehrkampf in der Schwimmhalle an der Landsberger Allee ausgetragen. Insgesamt waren die jeweils 60 besten Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem gesamten Bundesgebiet zu diesem Nachwuchswettbewerb der DJM zugelassen.

Bereits am Montag waren Henrik und sein Trainer Oliver Haben in die Hauptstadt gereist, um die Akkreditierung und das erste Einschwimmen zu absolvieren. Das lief trotz der Aufregung gut, so dass zum Wettkampfbeginn am Dienstagmittag die 400 Meter Kraul gleich eine Bestzeit abgeliefert wurde: 5:04,91 Minuten. Mittwochs standen die Kurzstrecken auf dem Programm: mit den Resultaten über  50 Meter Kraul-Beinschlag (0:41,73) und 100 Meter Kraul in „ganzer Lage“ (1:04,71) konnte das Duo aus Landau ebenfalls zufrieden sein. Nach den 200 Meter Kraul (2:20,41) am Donnerstag wurden die bis dahin erreichten Punkte aus den ersten vier Strecken addiert und die Läufe für das Finale am Freitag entsprechend der Punktzahl gesetzt. So hieß es am letzten Wettkampftag „Endspurt“, auch wenn Sprinterqualitäten nur bedingt gefragt waren. Vielmehr stand die Vielseitigkeit im Fokus, denn die fünfte und letzte Disziplin waren die 200m Lagen. In 2:37,17 Minuten schwamm Henrik Laven in die Top 20 aller Mehrkampf-Schwimmer und belegte mit 1.894 Zählern den 9. Platz im Kraul-Mehrkampf. Dabei trennten ihn gerade einmal acht beziehungsweise vier Punkte von Platz 7 und 8.

Rückblickend sind sich Athlet und Trainer einig, dass die Planungen und Zielstellungen der zurückliegenden Saison erreicht wurden und diese mit den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ein würdiges Ende gefunden hat.


2015-05-17 Zum ersten Mal

Die erste Mehrkampf-Medaille für den Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) bei Süddeutschen Meisterschaften gewann Henrik Laven am vergangenen Wochenende in Bayreuth. Dass diese Premiere in die Vereinsgeschichte eingeht liegt nicht nur an den tollen Leistungen des 12-Jährigen. Auch die Planung und Umstellung vom Brust- auf den Kraul-Mehrkampf und das Disqualifikationspech der Konkurrenz trugen ihren Teil zum Erfolg bei.

Zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung standen die 200 Meter Kraul auf dem Programm. In 2:21,51 Minuten belegte Laven den 4. Platz. Zur selben Platzierung schwamm der Dammheimer auch über die 200 Meter Lagen (2:42,84). Es folgten die 50 Meter Kraul-Beinschlag, eine Schlüsselstrecke, weil sich hier zeigt, ob im Training die zeitaufwendige Grundlagenarbeit geleistet oder nur der schnelle Erfolg gesucht wird. Es trennt sich die Spreu vom Weizen. In hervorragenden 41,73 Sekunden „strampelte“ sich Laven auf den 2. Platz vor. Hier  machte dann auch noch der bis dahin führende Josif Miladinov aus Gera den entscheidenden Fehler und nahm die Hände vom Brett, das eigentlich während des Rennens festgehalten werden muss: Die Chance für eine Platzierung auf dem Treppchen rückte plötzlich in greifbare Nähe! Über die 100 Meter (1:04,72) und 400 Meter (5:15,73) kraulte das SSC-Talent am zweiten Wettkampftag wiederum auf die Plätze 4 und 5.

Jetzt wurde gespannt die Anzeige der Gesamt-Wertung beäugt. Und tatsächlich rutschte Henrik Laven noch auf das Podest und wurde mit 1810 Punkten Dritter hinter Liam Weber vom TSV Neustadt (1948 Punkte) und Lars Schuseil von der SG Mittelfranken (1860 Punkte). Überglücklich strahlend genoss Henrik Laven die Siegerehrung in der Schwimmhalle.

Damit konzentriert sich jetzt alles auf den Saisonhöhepunkt: die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin am verlängerten Juniwochenende. Vorher wird noch über Pfingsten ein Kurz-Trainingslager am Olympiastützpunkt Heidelberg absolviert, das von Meistermacher Oliver Kalb von der SG EWR Rheinhessen Mainz geleitet wird. Dann sind es nur noch 14 Tage bis sich an der Landsberger Allee die Tore der größten Schwimm-Sport-Halle Europas öffnen...


2015-05-04 Laven locker Landesmeister

Mit Klasse statt Masse war der Schwimm- und Sportclub aus Landau (SSC) bei den Landesmeisterschaften in Mainz vertreten. Besonders gefreut hat sich Henrik Laven, der im Jugend-Mehrkampf ungefährdet zum Titel schwamm. Insgesamt fünf Strecken mit dem Schwerpunkt Brustschwimmen waren zu absolvieren: 100 Meter (1:24,70 Minuten) und 200 Meter Brust (3:06,00), 50 Brust-Beinschlag (0,50,61), sowie 400 Meter Kraul (5:15,79) und 200 Meter Lagen (2:39,14). Das Einzel-Ergebnis der Lagenzeit zeigt die Qualität und Vielseitigkeit des von Oliver Haben trainierten Dammheimers: Er belegt aktuell den 19. Platz in der deutschen Bestenliste.

Louis Kopf war über den Kraul-Mehrkampf gemeldet. Seine Resultate: 100 Meter (1:09,83) und 200 Meter Kraul (2:38,76), 50 Kraul-Beinschlag (0:44,08), sowie 400 Meter Kraul (5:38,11) und 200 Meter Lagen (2:58,43). Insgesamt kam der 13-Jährige auf 1.421 Zähler und wurde Vierter.

Laura Leidner absolvierte ihren Mehrkampf „auf dem Rücken“ und wurde im Feld der 12-Jährigen mit 1.471 Punkten Sechste.

Daniel Helmstädter startete in der Offenen Klasse. Dort wurde der 21-Jährige Sechster über 50 Meter Brust (0:32,92) und beim Kraulsprint (0:26,35) Neunter.

Felix Strus, 15 Jahre alt, hatte sich zum ersten Mal für eine Landesmeisterschaft qualifiziert. Trotz Bestzeit reichte es nur zum 13. Platz über 100 Meter Kraul (1:03,29).


2015-04-19 Henrik Laven unter den besten 60 Lagenschwimmern

Bei den Weinstraßen-Wettkämpfen im benachbarten Neustadt traten 31 Aktive des SSC Landau an. Die besten Platzierungen schaffte Henrik Laven. Er wurde Erster über 100 Meter Schmetterling (1:17,55 Minuten) und jeweils Zweiter über 50 Brust (0:40,24) und 200 Meter Lagen (2:47,54). Mit dem Lagen-Ergebnis rutschte der 12-Jährige auch zum ersten Mal in die Top-60-Liste seiner Altersklasse, die gleichzeitig auch die Qualifikationsliste für die im Juni stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ist. Nach den Süddeutschen Meisterschaften in Bayreuth wird sich zeigen, ob die Top-60-Platzierung gehalten wird und das Dammheimer Talent in die Fußstapfen seines Vorgängers Nico Perner treten kann.Einen dritten Platz erreichten der 13-jährige Louis Kopf über 50 Meter Kraul (0:31,96) und Marcel Perner über 100 Meter Rücken (1:14,40). Der 18-Jährige qualifizierte sich auch für das Finale über 50 Meter Kraul (0:26,53) und wurde dort in 0:26,39 Siebter in der Offenen Klasse.

Weitere Platzierungen: Elena Herbst (15 Jahre; 50 Brust; 0:41,53; 5.) Leon Hilzendegen (13; 100 Rücken; 1:25,04; 6.) Leon Holzer (13; 50 Brust; 0:43,17; 4.) Helen Janz (18; 50 Brust; 0:43,25; 4. und 100 Rücken; 1:28,08; 6.) Louis Kopf (100 Schmetterling; 1:30,28; 5. und 200 Kraul; 2:39,03; 5.) Hannah Maupai (17; 50 Kraul; 0:32,21; 6. und 100 Schmetterling; 1:34,40; 6.) Laetitia Meyer (15; 100 Schmetterling; 1:28,83; 6.) Felix Rheude (13; 50 Kraul; 0:34,19; 6.) Felix Strus (15; 100 Kraul; 1:03,97; 6.) Lotte Wanner (17; 100 Rücken; 1:33,21; 6.)


2015-04-17 Nico Perner für die JEM ausgewählt

Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen waren mit Nico Perner und Maximilian Pörksen zwei Sportler vertreten, die dem Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) sehr nahe stehen. Nico Perner, in Landau ausgebildet und jetzt in Saarbrücken lebend, wurde vom Bundestrainer Junioren in das Team für die Jugendeuropameisterschaften aufgenommen. Die kontinentalen Titelkämpfe finden im Juni 2015 im Rahmen der „1st European Games“ in Baku/Aserbaidschan statt.

Der 17-Jährige hatte in der Schwimmhalle an der Landsberger Allee ein echtes Mammutprogramm zu absolvieren. Neben den 200 und 400 Meter Lagen waren auch noch die drei Bruststrecken, nämlich 50, 100 und 200 Meter, zu schwimmen. Mit dem Erreichen der B-Finals kamen so an vier Wettkampftagen acht Starts zusammen. Höhepunkt war am letzten Tag die 200 Meter Brust. Im Vorlauf gut vom Block gekommen waren die ersten zwei Bahnen schnell geschwommen, doch die zweiten hundert Meter liefen einfach nicht rund. Die Endzeit von 2:20,02 Minuten reichte zum Glück für das B-Finale am späten Abend. Dort gelang dem Modellathlet bei gleicher Angangszeit die zweite Hälfte mehr als eine Sekunde schneller zu schwimmen und am Ende mit einer hervorragenden 2:18,74 anzuschlagen. Das war dann auch das ausschlaggebende Ergebnis für die Berufung in die Juniorennationalmannschaft.

Maximilian Pörksen, Student der Psychologie an der Uni Landau, absolvierte seine komplette Vorbereitung für die nationalen Meisterschaften beim SSC, startet aber für die SG EWR Rheinhessen aus Mainz. Die Rheinhessen waren neben einer Sportlerin aus Trier die einzige Mannschaft aus Rheinland-Pfalz, die überhaupt für die Titelkämpfe gemeldet hatte. Maximilian Pörksen hatte zwei Einzelstarts über die 50 und 100 Meter Brust und war als Mitglied der 4 mal 100 Meter Lagen-Staffel gesetzt. Die Einzelrennen wurden gut geschwommen und nur von der Leistung in der Staffel (1:04,13) übertroffen. Dort blieb den Mainzern in einem spannenden Rennen mit nur einer Sekunde Rückstand auf dem 4. Platz hinter den Mannschaften aus Essen, München und Hannover.

 

Ergebnisse

Nico Perner: 400 Lagen (Vorlauf 4:36,06, B-Finale 4:36,69, 10. Platz) 200 Lagen (Vorlauf 2:08,09, B-Finale 2:07,14, 7.) 50 Brust (0:30,17, 31.) 100 Brust (1:05,79, 24.) 200 Brust (Vorlauf 2:20,01, B-Finale 2:18,74, 2.)

Maximilian Pörksen: 50 Brust (0:29,99, 24.), 100 Brust (Vorlauf 1:04,70, B-Finale 1:05,38, 10.)


2015-02-01 Des einen Freud, des anderen Leid

Nico Perner aus Essingen schwamm beim hochkarätig besetzten EuroMeet in Luxemburg im offenen B-Finale zum Sieg. Nach einem ordentlichen Vorlauf (2:25,37) und dem 4. Platz im Feld der Junioren gelang dem 17-Jährigen ein Start-Ziel-Sieg in hervorragenden 2:20,87 Minuten. Zwei weitere Bruststrecken waren zu absolvieren: die Sprintdistanz schwamm der Wahl-Saarländer in 30,24 (5.) und die 100 Meter in 1:07,20 (9.). Die 100 Meter Kraul in 54,76 am Sonntagvormittag reichten zu einer Platzierung im Mittelfeld. Bereits am kommenden Wochenende wird Perner die Bundesliga-Mannschaft der SSG Saar Max Ritter mit wertvollen Punkten unterstützen. Nach Ralf Eggers ist es erst der zweite Sportler aus den Reihen des SSC Landau, der diesen Schritt geschafft hat.

Des einen Freud, ist natürlich des anderen Leid, denn die ehemaligen Teamkollegen Perners vom SSC Landau müssen am Sonntag beim Landesliga-Durchgang der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Worms auf ihren Punkte-Garant verzichten. Auch Patrick Lang, der inzwischen als Sportlehrer in Hamburg arbeitet, kann die Südpfälzer nicht unterstützen. So werden die zehn jungen Männer um Kapitän Oliver Haben nur mit Bestleistungen und einem Quäntchen Glück den Klassenerhalt schaffen. Denn in der niedrigeren Verbandsliga hatten die Teams vom Mainzer SV und dem SC Neustadt viele Punkte gesammelt und gefährden nun den Verbleib der Landauer in der Landesliga.


2015-01-07 Der SSC nimmt am Faschingsumzug Landau teil

Bananaaaaaaa...die Minions sind los: Mit passendem Kostüm und einer eigenen Performance wollen wir als Fußgruppe beim Faschingsumzug in Landau mitlaufen. Dort können wir uns als Verein in familiärer Atmosphäre präsentieren: alkoholfrei und kinderfreundlich ist nämlich für alle Teilnehmer Pflicht! Wer an dieser Premiere teilnehmen möchte, muss zwei Bedingungen erfüllen: Erstens die Vorbereitung mitmachen und zweitens das Kostüm tragen.

Das Kostüm besteht aus verschiedenen Elementen. Einige Teile davon sind selbst mitzubringen. Die anderen Teile werden nach der Anmeldung bestellt und kosten 15,00 €. Informationen dazu und Anmeldung (per Email) bei Ferdinand Strunk, jugendwart@ssclandau.de


2014-12-14 Ralf Eggers in LSB-Ausschuss berufen

Nach den Präsidiumswahlen des Landessportbundes Rheinland-Pfalz im Sommer 2014 wurden jetzt die Ausschüsse berufen. Bereits zum zweiten Mal wurde Ralf Eggers in den Präsidialausschuss Leistungssport (PAL) aufgenommen. Unter Vorsitz von Ringerlegende Werner Schröter vertritt der ehemalige Leistungsschwimmer die Interessen der pfälzischen Vereine und ihrer Sportlerinnen und Sportler.  

Als beratendes Gremium des Präsidiums entwickelt der PAL Richtlinien für die Verteilung der Fördermittel des Landessportbundes. Entschieden wird über finanzielle, materielle oder organisatorische Hilfen, die sowohl Nachwuchssportlern wie auch Olympiateilnehmern zugute kommen. Im Fokus steht dabei die Gestaltung des Übergangs von der nationalen zur internationalen Spitze. Ralf Eggers, Vorstandsmitglied im SSC Landau, kann dabei auf seine langjährigen Erfahrungen als Athlet und Trainer zurückgreifen. Als Mitglied der Nationalmannschaft erreichte er selbst nationale Erfolge und internationale Meisterschaften. Seine Trainertätigkeit führte ihn bis nach Kuwait. Im Olympiazyklus 2004-2008 bereitete Eggers, heute Sportlehrer an der Maria-Ward-Schule, den Rückenschwimmer Helge Meeuw auf dessen Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Peking vor.


2014-12-12 Sicher durch den Winter

Auch in der dunklen Jahreszeit läuft der Sportbetrieb des SSC auf Hochtouren. Dabei wird nicht nur im LaOla geschwommen oder im clubeigenen Kraftraum geschwitzt, sondern auch auf den Wegen am Queichanger und dem Horstring gelaufen. Zur Verbesserung der Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler, die zum Joggen oder Walken rund ums Clubhaus unterwegs sind, liegen ab sofort zehn Warnwesten bereit. Die knallgelben Westen wurden vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuz gespendet und durch Michael Roth, Kreisgeschäftsführer des DRK Landau, an Trainerin Susanne Scharhag übergeben: „So werden die Aktiven frühzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt und kommen sicher durch den Winter.“


2014-12-06 Das Nikolausschwimmen aus Landauer Sicht

Der Nikolaus persönlich eröffnete das nach ihm benannte Nachwuchsschwimmfest des Schwimm- und Sportclubs Landau (SSC). Gezogen von vier „Delfinen“ ließ er sich mit einem knallroten Kanu über das noch stille daliegende Wasser des Freizeitbad LaOla ziehen und verteilte seine Geschenke an die kleinen und großen Beobachter am Beckenrand. Nach dieser sportlichen und gleichzeitig besinnlichen Einlage wurde das Wasser im Sportbecken durch die 267 Aktiven zum Brodeln gebracht: Rekordbeteiligung! Um den engen Zeitplan einhalten zu können, hatten sich die Organisatoren einiges einfallen lassen: Die Läufe wurden „über Kopf“ gestartet und ein Vor-Start-Bereich mit freundlichen Einweiserinnen sowie die strenge Wegeführung nach dem Rennen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Dass auch die Resultate stimmten, zeigten die Ergebnislisten nach dem Wettkampf. Jedem zweiten SSCler gelang eine oder mehrere Podest-Platzierungen, die bei der starken Konkurrenz nur mit Topleistungen, aber mindestens Saison-Bestzeiten zu erzielen waren. Die Höhepunkte im Überblick:

Jeweils einmal Erste wurden Julia Bilabel über 50 Meter Rücken (0:42,43 Minuten) und Ann-Kathrin Breitner über 100 Rücken (1:24,24). Auch Gabriel Herbst schaffte es mit 50 Brust (0:51,04) nach ganz oben. Familie Laven, bestehend aus Henrik, Frederike und Kristian vereinten 15 Platzierungen unter den ersten drei auf sich. Dass die ersten Plätze dem Ältesten, also Henrik zufielen spielte keine Rolle. Aber der SWSV-Altersklassen-rekord über 50 Brust schon: in 0:38,57 schwamm der 11-Jährige 25 Hundertstel schneller als der bestehende Rekord aus dem Jahr 2006.

Johannes Eggers und Tim Hilzendegen, die ihren ersten Wettkampf überhaupt bestritten, wurden jeweils Dritter über 50 Rücken. Der jüngere Eggers schwamm sogar eineinhalb Sekunden schneller. Leon Hilzendegen wurde zweimal Erster über die Sprintstrecken in Schmetterling (0:41,75) und Rücken (0:40,19). Leon Holzer entschied die 50 Brust (0:43,81) für sich. Philip Rufflet schwamm 50 Rücken (0:43,84) schneller als seine Rivalen und Felix Rheude siegte über 100 Lagen (1:35,39). Louis Kopf hatte mit Kaderathlet Felix Brade harte Konkurrenz und reihte sich fünfmal hinter dem Grünstädter ein. Ganz ohne Podest-Platz aber mit einer großen Gegenleistung für unermüdlichen Trainingseifer wurde Dominik Haaf belohnt. Er schwamm fünfmal Bestzeit und freute sich darüber mindestens genauso, wie wenn ihm dafür noch höhere Ehren zuteil geworden wären.

Alle Medaillenfarben sammelte Elena Herbst. Sie wurde jeweils Erste über 100 Lagen (1:20,88) und 50 Brust (0:41,01). Dann kamen noch ein zweiter Platz über 50 Kraul (0:33,47) und zwei dritte Plätze über 100 Schmetterling (1:27,37) und Rücken (1:24,48) dazu. Laetitia Meyer entschied die 100 Schmetterling (1:21,60) und 200 Lagen (2:58,91) für sich und wurde dann noch dreimal Zweite. Felix Strus schwamm nur morgens und wurde zweimal Erster und jeweils Zweiter und Dritter. Am Nachmittag musste der 14-jährige sich auf seinen Abschlussball vorbereiten: „Da will man ja auch gut aussehen.“ Den Ball hatte Karl Wanner bereits im vergangenen Jahr absolviert und konnte sich so auf seine  Starts konzentrieren. Drei erste und zwei zweite Plätze waren die Ausbeute.

Zu den Jugendlichen zählt Lucas Epple. Er wurde zweimal Erster über 100 Meter Schmetterling (1:14,15) und 100 Meter Kraul (1:04,06). Für Dominik Lerch blieb der dritte Rang über 100 Meter Rücken (1:14,43). Julius Gawlik schaffte bei fünf Starts fünf Siege: 100 Meter Lagen (1:13,04), 100 Meter Schmetterling (1:14,89), 100 Meter Rücken (1:16,37) sowie 50 Meter Kraul (0:29,44) und Brust (0:38,03). Robert Lambach schwamm die doppelten Distanzen und kam auf drei erste Plätze und zwei Zweite. Lotte Wanner, Hannah Maupai und Helen Janz belegten in ihrem Jahrgang jeweils die ersten Plätze. Lisa Pätzold kam hinter ihrer Vereinskameradin Janz auf den zweiten Plätzen an.

In der Offenen Klasse hatten Annabelle Perner und Jessica Hitschler leichtes Spiel. Die eine schwamm die Mittelstrecken, die andere die Sprintstrecken. So konnte jede der Damen jeweils fünfmal ihre Altersklasse gewinnen. Daniel Helmstädter und Peik Stähler hatten mit Max Pörksen zu kämpfen. Der Brustspezialist vom Spitzenteam SG EWR Rheinhessen war ebenfalls beim Nikolausschwimmen gestartet. Der Erstsemester in Psychologie studiert seit Oktober in Landau und soll ab Februar sogar für den SSC starten. So schwammen die drei Herren ihre Strecken und teilten die Plätze unter sich auf. Die gleichaltrigen Marcel Perner und Ferdinand Strunk teilten sich die ersten und zweiten Plätze untereinander auf und blieben bei allen Strecken dicht beieinander. Das bessere Einzel-Ergebnis erzielte der Essinger Perner, der über 100 Meter Kraul (0:57,52) deutlich unter einer Minute blieb.


2014-12-04 Volles Haus am Queichanger

Mit 270 Aktiven und mehr als 1200 Starts verzeichnet das Nikolausschwimmen des SSC Landau eine Rekordbeteiligung: volles Haus im Freizeitbad LaOla! Dabei nutzen Schwimmvereine aus der Pfalz, Rheinhessen und dem benachbarten Hessen noch einmal die Chance auf der Kurzbahn gute Zeiten zu erzielen. Das größte Team stellt natürlich der ausrichtende Schwimm- und Sportclub. Mit dabei sind Routiniers wie Annabelle Perner oder Ferdinand Strunk aber auch Nachwuchsathleten wie Johannes Eggers und Lea Reifel, die ihren ersten Wettkampf überhaupt bestreiten.

Auch der Bezirksstützpunkt Schwimmen Pfalz hat sich etwas einfallen lassen und verbindet den Wettkampf mit einer Videoanalyse für die elf Sportlerinnen und Sportlern, die sich im Vorfeld dafür angemeldet hatten. Gleich im Anschluss an den Wettkampf sollen die bewegten Bilder von Start, Wende und den Übergängen zur Schwimmstrecke ausgewertet werden. Mit dabei sind die Kaderathleten Felix Brade und Jule Finkler (beide Grünstadt), Sophie Bastian (Pirmasens), Luisa Hartmann (Neustadt) und Henrik Laven (Landau).

Insgesamt hat der SSC über vierzig Helfer im Einsatz, die vom Aufbau des Wettkampfbeckens über die Besetzung des Kampfgerichtes bis hin zur Sportlerverpflegung für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Wenn alles passt, startet die Mammutveranstaltung planmäßig um 8.00 Uhr mit dem Einschwimmen und endet mit dem letzten Lauf über 200 Meter Lagen der Herren um 16.53 Uhr. Sogar der Nikolaus wird kurz am Queichanger vorbeikommen.


2014-11-25 SSC heißt Flüchtlinge willkommen

Am heutigen Dienstag verschenkte der Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) zehn Schwimmkurs-Gutscheine an Flüchtlingskinder. 

Geprägt von der Berichterstattung der vergangenen Wochen, war es Vorstandsmitglied Ralf Eggers, der die Frage aufwarf, wie man sich als Verein für die Belange der in Landau lebenden Flüchtlingsfamilien einsetzen könnte. Die Idee eines Gutscheins für einen Schwimmkurs war geboren und eine passende Geschenkverpackung schnell gefunden. Liebevoll wurden von Susanne Scharhag zehn Sport-Rucksäcke mit je einem Gutschein und einem SSC-Pulli, einer Schwimmhose bzw. einem Schwimmanzug und einer Schwimmbrille gepackt. Die Mittel für die Erst-Ausstattung stellte Oliver Kalb, Projektleiter „Sport für alle – Wir helfen mit“ beim Landessportbund zur Verfügung: „Gerne unterstützen wir unseren Partnerverein in Landau.“ Apropos: Drei SSC-Mitglieder haben spontan ihre Unterstützung zugesagt und die Kosten für einen Kurs übernommen.

Die SSCler versprechen sich, nicht nur ein Sonderangebot geschaffen zu haben, sondern den Kindern aus Flüchtlingsfamilien das Mitmachen und die Teilhabe zu ermöglichen: „Das Vereinsleben des SSC wird sicherlich noch bunter und lebendiger“. Vom Erfolg der Maßnahme ist der Club überzeugt: gerade erst wurde er mit dem „Großen Stern des Sports in Bronze“ für seine Integrationsarbeit ausgezeichnet. In den vergangenen sechs Jahren gelang es, mehr und mehr junge Menschen mit Migrationshintergrund in die Angebote des SSC einzubinden und durch gemeinsames Sporttreiben und Bewegen Kontakt mit anderen jungen Menschen knüpfen zu lassen.

Die Übergabe der Gutscheine fand im Freizeitbad LaOla, der Trainingsstätte des SSC, unter dem Motto „SSC welcomes refugees“ („Der SSC heißt Flüchtlinge willkommen“) statt. Die Idee zum Motto stammt übrigens vom FV Türkgücü Germersheim, der auch in seinen Reihen Sportler führt, die als Flüchtlinge bzw. Asylbewerber anerkannt sind. Stellvertretend in Empfang genommen wurden die Gutscheine wurden von Bürgermeister und Sozialdezernent Thomas Hirsch und Natalie Steiner, Fachdienst Migration und Integration vom Caritaszentrum Landau. So werden die Geschenke bald ihren Weg in die Flüchtlingsfamilien finden. (Bild: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz)


2014-11-22 Perner-Geschwister in Wuppertal am Start – Nico startet im Dezember für die Junioren-Nationalmannschaft

Annabelle Perner vom Schwimm- und Sportclub (SSC) hatte sich schon früh in der laufenden Saison für die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften qualifiziert. In der Wuppertaler Schwimmoper trat die 20-Jährige über 50 Meter Brust an. Mit einer Meldezeit von 0:34,02 Minuten war das Ziel „unter 34“ zu schwimmen. Nach den ersten, sehr schnellen 25 Metern kam die SSC-Athletin über eine für sie enttäuschenden 0:34,26 nicht hinaus. „Ich habe mich einfach nicht wohl gefühlt“, meinte die angehende Abiturientin resigniert. „Nach der Wende stimmte einfach nichts mehr.“

Ihr Bruder Nico, inzwischen mehr als einfach nur am Stützpunkt in Saarbrücken angekommen, nutzte den ihm gegebenen Raum voll aus. Eine Bestzeit reihte sich an die nächste des ehemaligen SSC-Sportlers: 400 Meter Lagen in 4:33,06, 100 Meter Brust in 1:02,64 und der Brustsprint in 0:29,57 Minuten. Das Beste zum Schluss war dann die Devise auf den 200 Metern Brust. Die Vorlaufzeit (2:16,54) am Samstagvormittag war so gut, dass der 16-Jährige als 13-ter ins offene B-Finale rutschte. Als wäre das nicht schon eine Sensation, schwamm er das Finale schnell und gleichzeitig konstant, dass die Anzeigetafel bei 2:13,27 Minuten stehen blieb. Mit dieser Zeit belegte er Platz 1 im B-Finale und war gleichzeitig Fünftschnellster in der Offenen Klasse, weil selbst im A-Finale drei Schwimmer langsamer waren.

Schon kurz nach diesem Super-Rennen stand Perner auf der Liste von JuniorenBundestrainer Achim Jedamsky. Dieser empfahl ihn ins Team der Junioren-Nationalmannschaft, die zum traditionellen „MM Maribor 2014 International Meeting” Mitte Dezember in Maribor/Slowenien fährt.


2014-11-18 Sportbund Pfalz belohnt die Mühen um die SSC-Vereinsanlage

Der Sportbund Pfalz belohnt die Bemühungen und Anstrengungen des SSC, seine Vereinsanlage und Sportstätte in Schuss zu halten und attraktiv zu gestalten. Die Begründung im Wortlaut: "Der SSC Landau arbeitet in vorbildlicher Weise im Leistungssport sowie Freizeit- und Breitensport. Der Verein verfügt über ein sehr gut eingerichtetes Fitnessstudio mit Sauna. Diese Einrichtung wird auch mehreren Landauer Vereinen zur Verfügung gestellt. Das Freigelände mit Tennisplatz und Grillhütte fügt sich harmonisch in die gesamte Anlage ein." Die SSC erhielt in einer Feierstunde im Pfälzischen Sportmuseum einen Geldpreis und eine Urkunde aus den Händen des Vizepräsidenten Finanzen, Hartmut Emrich.

Asmus Kaufmann vom Sportbund Pfalz spricht in seiner Meldung über die Vereinsanlagen in der Pfalz: „Weit über die Hälfte der 2.100 pfälzischen Sportvereine haben eigene Vereinsanlagen. Vereinsheime, Spielfelder, Spielplätze für Kinder, Sitzgelegenheiten im Freien, Grillplätze, Grünanlagen und vieles mehr gehören dazu. Das bringt natürlich auch viel Arbeit und Aufwendungen mit sich. Die Vereine sind für die Pflege, für eine zeitgemäße Ausstattung oder für eine funktionierende Gastronomie verantwortlich. Neben dem eigentlichen Sportbetrieb ist dies eine wichtige Aufgabe, denn die Sportanlagen sind nicht nur Heimstatt für die Mitglieder, in der sie sich wohl fühlen sollen, sondern es sind auch Aushängeschilder für die Vereine, weil sie oft auch – gerade in ländlichen Gebieten - Orte gesellschaftlicher Veranstaltungen sind.

Der Sportbund Pfalz hat 2014 Vereinsanlagen im Rahmen einer Jahresaktion in den Mittelpunkt gestellt. Auf Vorschlag der Sportkreisvorsitzenden wird erstmals aus jedem der 16 Sportkreise – sie sind identisch mit den Kreisen und kreisfreien Städten der Pfalz - ein Verein für seine vorbildliche Sportanlage ausgezeichnet. Kriterien bei der Auswahl waren nicht die Größe der Vereinsanlage oder technische Raffinessen, sondern es geht um das vielfältige Gesamtangebot, das die Sportanlage zu etwas Besonderem macht. Das gemütliche und gepflegte Vereinsheim, ansprechend und familienfreundlich gestaltete Außenanlagen, die rustikale Grillecke oder die Spielelandschaft für die Kids sind nur einige Beispiele. Die ausgewählten Vereine stehen selbstverständlich erst einmal nur stellvertretend für viele andere Sportanlagen in der Pfalz.“


2014-11-09 Laven mit acht Südwest-Titeln

Im Rahmen der Südwest-Meisterschaften der Schwimmer schaffte Henrik Laven vom Schwimm- und Sportclub (SSC) bei acht Starts den Sprung auf Platz Eins. Im Feld der Elfjährigen geht an dem Dammheimer derzeit kein Weg vorbei. Außerdem sammelten drei weitere SSC-Aktive Platzierungen und Titel, so dass es am Ende 15 goldene, 4 silberne und 1 bronzene Medaille zu bejubeln gab.

Bei Henrik Laven finden Talent und Neigung zusammen: vielseitig über die Lagenstrecken, kraftvoll in den Brust- und Schmetterling-Wettbewerben, ausdauernd in den umfangsbetonten Kraul- und Lagenstrecken und sprintstark auf den Kurzdistanzen. Besonders auffällig waren die 100 Meter Kraul (1:07,35 Minuten) und die gleichlange Bruststrecke (1:25,10). Mit diesen Ergebnissen rutscht der Kaderathlet des SSC auch unter die besten Zwanzig innerhalb des Deutschen Schwimmverbandes.

Annabelle Perner bestätigte ihren Anspruch bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in zwei Wochen in Wuppertal anzutreten. Sie wurde zweimal Südwestmeisterin über 100 Meter Brust (1:14,17) und 100 Meter Lagen (1:07,97, Vereinsrekord). Außerdem schaffte die 20-Jährige zwei zweite Plätze über 200 Meter Brust (2:46,11) und 100 Meter Kraul (1:01,37).

Ihr Bruder Marcel überraschte sich selbst mit zwei Südwest-Titeln über 50 Meter Kraul (0:25,97) und die doppelte Distanz (0:56,91). Der 18-Jährige schwamm jeweils persönliche Bestzeit. Gleich alt ist Ferdinand Strunk, der sich im Vorfeld für fünf Strecken qualifizierte und dabei auf den Rücken-Wettbewerben nicht zu schlagen war: dreimal Südwest-Meister über 50 (0:30,93), 100 (1:07,20) und 200 Meter Rücken (2:29,15). Über 200 Meter Lagen (2:27,30) gab es noch eine silberne Medaille und über 50 Meter Kraul (0:27,83) eine Bronzene.

Knapp das Treppchen verpasst hatten Daniel Helmstädter über 50 Meter Kraul in hervorragenden 0:25,01 Minuten und Elena Herbst über 200 Meter Brust (3:09,09). Louis Kopf wurde Fünfter über 200 Meter Kraul (2:39,39). Laura Leidner und Dominik Herbst feierten ihr Meisterschaftsdebut mit tollen Zeiten und fünften bzw. sechsten Plätzen. 


2014-11-05 Schwimm- und Sportclub Landau auch auf Landesebene ausgezeichnet

Der Schwimm- und Sportclub im ASV Landau (SSC) wurde auch auf Landesebene ausgezeichnet. Sportminister Roger Lewentz übergab gemeinsam mit Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt, Stabhochspringerin Carolin Hingst, der Präsidentin des Landessportbundes Karin Augustin und dem Vorstandsmitglied der VR Bank Südpfalz Clifford Jordan den mit 500 Euro verbundenen Förderpreis. Der SSC wurde für sein Projekt „Gemeinsam Sport treiben“ ausgezeichnet. Die SSC-Führungscrew Frank Zaucker, Ralf Eggers und Cheftrainer Rainer Bieling nahmen gemeinsam mit Trainerin Majulia Manjokarathas die Urkunde und den Scheck freudig entgegen. SSC-Ehrenpräsident Günter Scharhag begleitete als Vorsitzender des Sportkreises Landau den Verein und die Bank zur Feierstunde in die Staatskanzlei nach Mainz.

„In der Vergangenheit mussten die Trainer oft feststellen, dass immer wieder kulturelle, soziale oder sprachliche Barrieren das Schwimmtraining einschränken und Menschen daran hindern, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen“, erläuterte der SSC sein Projekt. In Zusammenarbeit mit Muttersprachlern aus verschiedenen Herkunftsländern sei die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit Eltern erleichtert worden. Die Zusammenarbeit mit der tamilischen Gemeinde Landau habe das Miteinander gefördert. 202 Vereine aus Rheinland-Pfalz hatten sich um die „Sterne des Sports“ beworben. „Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Großer Stern in Bronze zu den sieben Besten des Landes gehört“, so Bankvorstand Clifford Jordan. Zur Jury auf Landesebene gehörten unter anderem Hingst, Dieter Krieger vom Landessportbund Rheinland-Pfalz und Walter Benz vom Sportbund Pfalz.

Den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz belegte der TuS Sörgenloch mit seinem Projekt „Bau des Mehrgenerationenplatzes in Sörgenloch“. Der Verein vertritt Rheinland-Pfalz im Januar beim Bundesentscheid in Berlin. (Ralf Horder)


2014-10-30 Schildübergabe an den Bezirksstützpunkt Schwimmen Pfalz

 Dass der Schwimm-Nachwuchs aus der Pfalz im Freizeitbad La Ola trainiert, kann man seit gestern bereits am Eingang des Bades erkennen. „Bezirksstützpunkt Schwimmen Pfalz“, so darf sich seit dem vergangenen Jahr der Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) nennen. Nach der Verleihung des Prädikats durch den zuständigen Landesschwimmverband, fand nun zusammen mit Vertretern des Sportbundes Pfalz, des Südwestdeutschen Schwimmverbandes (SWSV), dem SSC und der Stadtholding Landau in der Pfalz, die offizielle Schildübergabe statt.  

„Durch den großen Trainerstab und unsere gut erreichbaren Trainingsstätten, zu dem neben unserem eigenen Kraftraum eben auch das Freizeitbad La Ola gehört, war es uns möglich ein Konzept für unsere Schwimmer  auszuarbeiten, welches neben der Leistungsentwicklung und Talentförderung auch Übernachtungen sowie gemeinsame  Freizeitaktivitäten bietet. Wir wollten nicht, dass die Schwimmer nach dem Trainieren wieder fahren müssen. Hierauf sind wir besonders stolz“, so Stützpunktleiter Rainer Bieling. Aufgrund dieses Konzeptes und der regionalen Lage, in der Mitte der Schwimmregion Pfalz, ist der Standort Landau für die Vereine besonders attraktiv.

„Der Sportstandort Landau in der Pfalz gewinnt aufgrund des Bezirksstützpunkts des SSC weiterhin an zentraler Bedeutung. Es freut uns sehr zu sehen, dass die intensive Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und dem Freizeitbad La Ola Früchte trägt, wie sich am Beispiel Nico Perner zeigt.“, so Bürgermeister Thomas Hirsch, in seiner Funktion als Geschäftsführer der Stadtholding Landau. Aufgrund seiner sportlichen Leistungen wurde Nico Perner für seine Erfolge bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vom Ehrenpräsident des Südwestdeutschen Schwimmverbands, Helmut Flöser, im Anschluss an die Schildübergabe mit der „Leistungsnadel in Bronze" des SWSV ausgezeichnet. (Stefanie Krasulsa, Stadtholding)


2014-10-22 Integration im Schwimm- und Sportclub Landau mit „Großem Stern des Sports in Bronze“ ausgezeichnet

Schwimm- und Sportclub im ASV Landau (SSC) heißt der diesjährige Gewinner des Vereinswettbewerbs „Sterne des Sports“ der VR Bank Südpfalz. Der Vorstandsvorsitzende der Bank Christoph Ochs und Vorstandsmitglied Clifford Jordan überreichten diese Auszeichnung für besonderes gesellschaftliches Engagement in einer Feierstunde. Zweiter wurde der Turn- und Sportverein Kuhardt. Den dritten Platz belegte die Abteilung Volleyball im Turnverein des ASV Landau. „Wir ehren mit den „Sternen des Sports“ die Vereinsarbeit, die tagtägliche, gemeinnützige, lokale Leistung, die Sportvereine zum Wohl jedes einzelnen Vereinsmitgliedes auf die Beine stellen“, erläuterte Ochs in seiner Laudatio.

Seit sechs Jahren läuft im Schwimm- und Sportclub im ASV Landau das Projekt, das mit dem „Großen Stern des Sports in Bronze“ und 1.500 Euro ausgezeichnet wurde: Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zum Schwimmverein und seinen Angeboten zu erleichtern. Sportlich sei der Verein erfolgreich, er habe genug Mitglieder, es gehe darum, die Gesellschaft im Verein abzubilden, sagte Cheftrainer Rainer Bieling und stellte seine Projektpartnerin Majulia Manokarathas vor. Von anfänglich sieben Prozent sei die Zahl der Mitglieder mit Migrationshintergrund auf 22 Prozent gestiegen. Eine große Gruppe tamilischer Kinder von Familien aus Sri Lanka sei darunter. Auch bei der Landesjury stieß diese besondere Entwicklung auf Anerkennung. Ochs verriet, dass der SSC Landau am 5. November nach Mainz eingeladen ist, wenn auf Landesebene die „Sterne in Silber“ vergeben werden. „Wir freuen uns mit Ihnen und drücken fest die Daumen“, so Ochs.

25 Vereine hatten sich beim Wettbewerb beteiligt, berichtete Ochs zufrieden mit der Resonanz. „Alle Bewerber haben engagierte Vereinsarbeit geleistet und erhalten als Anerkennung 100 Euro“, so der Bankvorstand. In elf Jahren „Sterne des Sports“ haben 294 Vereine mitgemacht. Über 68.000 Euro Preisgeld seien im Rahmen des Wettbewerbs ausgeschüttet geworden. In der Jury wirkten die Sportkreisvorsitzenden Alois Herrmann (Germersheim), Jürgen Rehm (Südliche Weinstraße), Günter Scharhag (Landau), der Rheinpfalz-Sportler des Jahres 2013 Patrick Zwicker, Rheinpfalz-Sportredakteur Thomas Cattarius sowie von der VR Bank Südpfalz Vorstandsmitglied Clifford Jordan mit. (von Ralf Horder, VR Bank)


2014-10-20 Team-Debakel beim Kampf um den Bienwald-Cup

In Wörth mussten die Aktiven des SSC Landau eine herbe Niederlage einstecken und den beliebten Bienwald-Cup an die Schwimmkameraden aus Neustadt weitergeben. Vergangenes Jahr hatten die Südpfälzer noch den Mannschaftswettbewerb dominiert. „Aber mit einem Rumpf-Team und vielen Disqualifikationen darf man den Pokal nicht gewinnen. So gratulieren wir den erfolgreicheren Neustadtern“, lautete die nüchterne Bilanz des Cheftrainers Rainer Bieling. Am Endergebnis konnten auch die Einzelleistungen der Landauer Schwimmerinnen und Schwimmer nichts ändern.

Zweimal Gold gab es für die Staffeln mit Landauer Besetzung. Das Nachwuchs-Quartett aus Stefan Hill, Laura Leidner, Frederike und Henrik Laven konnte die 4 mal 50 Meter Lagen Mixed-Staffel genauso für sich entscheiden wie die Staffel der Großen, bestehend aus Ferdinand Strunk, Annabelle Perner, Peik Stähler und Jessica Hitschler. Die „junge“ 4 mal 50 Meter Kraul Mixed-Staffel wurde zum Wettkampf-Abschluss Dritte. Die Großen wurden nach einem packenden Finish mit zwei zehntel Rückstand Zweiter hinter der Truppe aus Neustadt.

Luise Sandmann und Jessica Hitschler trennen zwar 13 Jahre. Aber beide hatten ihre Wettkampfpremiere und wurden gleich mit Medaillen für ihren Mut belohnt. Die neunjährige Luise brauchte für 50 Meter Kraul 0:46,59 Minuten, die 23-jährige Mörlheimerin schlug nach 0:32,16 Minuten an. Beide erhielten dafür Bronze. Dann gab es sogar Gold für die Nachwuchs-Athletin und Silber für Hitschler über 50 Meter Rücken (0:52,86 bzw. 0:37,18). Einen erfolgreichen ersten Wettkampftag rundete Sandmann mit Silber über 200 Meter Kraul (3:59,47) ab. Ebenfalls Premiere feierte Katharina Öchsner, die Dritte wurde über 50 Meter Brust (0:48,06) wurde. Ferdinand Strunk wurde in Bestzeit Erster über 200 Meter Rücken (2:25,22). Der Bellheimer gewann auch noch die bronzene Medaille über die Sprintdistanz (0:30,82). Für die 200 Meter Schmetterling brauchte er 2:35,53 Minuten und wurde Dritter. Frederike Laven schlug auch als Erste an: über 200 Meter Rücken (4:03,85). Über 50 Meter Rücken (0:53,60) wurde die Neunjährige Zweite. Die 50 Meter Schmetterling (1:11,13) und 200 Meter Kraul (4:00,25) wurden mit einem dritten Platz ausgezeichnet. Ihr Bruder Henrik, 11 Jahre alt, gewann seine vier Strecken: 50 Meter Schmetterling (0:33,90), 200 Meter Brust (3:10,90), Kraul (2:31,87) und Schmetterling (3:15,44). Annabelle Perner hatte ebenso keine Mühe mit ihrer Konkurrenz. Viermal beendete die 20-Jährige als Erste ihre Rennen: 200 Meter Brust (2:47,47), 50 Meter Kraul (0:28,37), Rücken (0:33,63) und Brust (0:34,02). Auch Laura Leidner schaffte den Sprung auf das Treppchen. Sie gewann die 200 Meter (3:04,35) und 50 Meter Rücken (0:40,41). Über 200 Meter Brust (3:33,87) wurde die 11-Jährige Zweite und Dritte über 200 Meter Kraul (3:00,53).

Leon Hilzendegen entschied die 50 Meter Rücken (0:39,45) für sich. Peik Stähler wurde über 50 Meter Brust (0:32,68) Erster. Felix Rheude wurde Zweiter über 200 Meter Rücken (3:32,09). Das schaffte auch Dominik Haaf über 50 Meter Kraul (0:35,23). Über 50 Meter Schmetterling wurde Peik Stähler (0:29,07) mit dem zweiten Platz belohnt. Versilbert wurden auch die 50 Meter Schmetterling (0:42,87) und 200 Meter Kraul (2:59,18) von Leon Hilzendegen und die 50 Meter Brust (0:44,50) von Leon Holzer. Bronzene Medaillen gingen an Stefan Hill über 200 Meter (3:48,70) und 50 Meter Rücken (0:50,42), sowie an Leon Holzer für sein Ergebnis über 50 Meter Kraul (0:39,18). Kristian Laven wurde genauso Dritter über 50 Meter Rücken (0:58,66) wie Dominik Haaf (0:43,41). Eine weitere bronzene Medaille ging an den jüngsten Laven-Spross für die 50 Meter Brust (1:03,60).

 

Die weiteren Platzierungen, 4.-6. Platz:

Sina Ankner, 9 Jahre: 50 Brust (6.) 1:07,11

Abinaya Aiyathurai, 12 Jahre: 50 Rücken (4.) 0:55,60

Jonas Bueble, 12 Jahre: 200 Rücken (4.) 4:08,16, 50 Kraul (4.) 0:42,43

Justus Fani, 12 Jahre: 50 Rücken (5.) 0:45,85, 200 Kraul (5.) 3:23,61

Dominik Haaf, 12 Jahre: 100 Brust (4.) 1:44,14, 200 Kraul (6.) 2:56,93

Stefan Hill, 11 Jahre: 50 Kraul (4.) 0:41,56, 200 Kraul (5.) 3:28,50

Jessica Hitschler, 23 Jahre: 50 Brust (4.) 0:43,78

Max Hochdörffer, 50 Schmetterling (6.) 0:40,99, 200 Brust (4.) 3:39,60, 50 Rücken (4.) 0:41,47, 200 Kraul (5.) 2:53,85

Leon Holzer, 12 Jahre: 200 Brust (4.) 3:41,28

Dimitri Jantschischen, 12 Jahre: 200 Rücken (4.) 4:22,22

Kristian Laven, 8 Jahre: 50 Kraul (4.) 0:59,12

Dominik Lerch, 16 Jahre: 200 Rücken (6.) 2:46,11, 200 Kraul (5.) 2:25,35

David Lindemann, 12 Jahre: 200 Rücken (5.) 4:26,85

Katharina Öchsner, 12 Jahre: 200 Brust (4.) 3:55,00, 50 Kraul (4.) 0:46,37, 200 Kraul (5.) 4:00,35

Marcel Perner, 18 Jahre: 200 Rücken (5.) 2:40,21, 50 Schmetterling (6.) 0:30,82, 50 Rücken (5.) 0:32,97, 200 Kraul (4.) 2:16,53

Felix Rheude, 12 Jahre: 50 Schmetterling (4.) 0:53,66, 50 Rücken (4.) 0:44,51, 200 Kraul (4.) 3:15,22

Florian Shevd, 10 Jahre: 200 Kraul (4.) 4:18,32, 50 Brust (4.) 1:00,90

Sofie Schwarz, 12 Jahre: 50 Kraul (5.) 0:49,00, 50 Rücken (5.) 0:59,44, 200 Kraul (6.) 4:03,34

Elias Seibel, 11 Jahre: 50 Rücken (6.) 0:55,35, 200 Kraul (6.) 4:06,93

Peik Stähler, 23 Jahre: 50 Kraul (4.) 0:27,48

Ferdinand Strunk, 18 Jahre: 50 Schmetterling (5.) 0:30,60


2014-10-07 Annabelle Perner für DM qualifiziert

Den Sack zu gemacht hat Annabelle Perner beim Nationalen Schwimmfest in Kaiserslautern. Die 20-Jährige vom Schwimm- und Sportclub Landau schwamm ihre Qualifikationszeiten für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Über 50 Meter Brust (Vorlaufzeit 0:34,88 Minuten) und 100 Meter Brust (Endzeit 1:15,88) schaffte sie den Sprung in die Top 100-Liste des Deutschen Schwimmverbandes und löst damit schon jetzt ihr Ticket nach Wuppertal. Spannend dabei war der Endlauf über 50 Meter Brust am Samstagnachmittag. Drei Pfälzerinnen rangen eine gute halbe Minute um den Sieg. Die Landauerin schwamm in 0:34,62 noch einmal zwei Zehntel schneller als im Vorlauf und entschied das Rennen in einem Wimpernschlag-Finale für sich. Susann Birkenhagen (Delphin Grünstadt, 0:34,71) und Teresa Hanke (Blau-Weiß Pirmasens (0:35,35) hatten das Nachsehen. Drei weitere Platzierungen auf dem Treppchen versüßten die Bilanz der Essingerin: Erste über 200 Meter Lagen (2:30,56), Zweite über 100 Meter Brust (1:15,52) und Dritte über 200 Meter Kraul (2:18,45).

Ferdinand Strunk konnte sein Lagen-Rennen für sich entscheiden. In 2:29,56 war er der Schnellste im Feld der 18-Jährigen. Über 100 Meter Rücken brauchte er 1:08,83 Minuten und wurde Dritter. Henrik Laven wurde bei den 12-Jährigen Zweiter über 200 Meter Kraul (2:34,73) und jeweils Dritter über 200 Meter Lagen (2:53,92) und 100 Meter Brust (1:29,86). Eine tolle Leistung lieferte Felix Strus ab. In 2:22,28 Minuten wurde der 14-Jährige Dritter über 200 Meter Kraul. Die Silbermedaille bekam Wirtschaftspädagoge Daniel Helmstädter für seine Leistung über 100 Meter Brust (1:11,95) überreicht.

 

Die weiteren Ergebnisse:

Dominik Haaf, 12 Jahre: 100 Meter Brust (4.) 1:44,14, 200 Meter Kraul (6.) 2:56,93

Elena Herbst, 14 Jahre: 100 Meter Brust (4.) 1:29,47, 200 Meter Lagen (5.) 2:54,58

Louis Kopf, 12 Jahre: 200 Meter Kraul (4.) 2:38,46, 200 Meter Lagen (5.) 3:03,84, 100 Meter Rücken (6.) 1:27,78

Henrik Laven, 11 Jahre: 100 Meter Rücken (4.) 1:25,26

Laura Leidner, 11 Jahre: 200 Meter Lagen (6.) 3:09,90 Minuten, 100 Meter Rücken (6.) 1:28,19, 100 Meter Brust (6.) 1:37,50

Dominik Lerch, 16 Jahre: 200 Meter Lagen (6.) 2:46,11, 100 Meter Rücken (6.) 1:13,09

Lisa Pätzold, 17 Jahre: 100 Meter Rücken (4.) 1:26,07, 200 Meter Kraul (6.) 2:52,79

Felix Strus, 14 Jahre: 100 Meter Brust (5.) 1:27,95, 200 Meter Lagen (6.) 2:45,99

Karl Wanner, 15 Jahre: 200 Meter Lagen (6.) 2:48,10


2014-09-20 Farbenfroher Saisonauftakt

Mit Gold, Silber, Bronze und dem vielzitierten „Blech“ dekoriert, kehrten die Aktiven vom Schwimm- und Sportclub Landau vom Saisonauftakt zurück. Im Heinrich-Völker-Bad zu Worms hatten die neu sortierten Wettkampfmannschaften ihren ersten Auftritt.

Der Samstag stand im Zeichen eines Leistungstests für die Großen mit folgendem Programm: 200 Meter Lagen, teilweise sogar 400 Meter Lagen und die 400 Meter Kraul. Die Trainer wollten damit die Ausdauerfähigkeit ihrer Sportler überprüfen. Dabei belegte Annabelle Perner, fokussiert auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Ende November, zweimal den ersten Platz. Die 20-Jährige brauchte für die Lagenstrecke 2:34,99 Minuten und schwamm damit auch die punktbeste Einzelleistung in ihrer Altersklasse. Die 400 Meter Kraul schwamm sie in 5:08,40 Minuten. Der gleichaltrige Daniel Helmstädter wurde jeweils Dritter über Lagen (2:28,76) und die Kraulstrecke (4:55,13). Elena Herbst schaffte über 400 Meter Lagen (6:22,66) ebenfalls einen dritten Platz im Feld der 14-Jährigen.

Sonntagnachmittag durften die Nachwuchssportler bei den beliebten Kurzstrecken auf die Blöcke. Höhepunkt war sicherlich die 4 mal 50 Meter Kraul-Staffel mit Gabriel Herbst, Stefan Hill, Elias Seibel und Kristian Laven. Die vier Jungs schwammen in 3:15,75 Minuten auf den obersten Podestplatz. Die weiteren Medaillen gingen ebenfalls an Kristian Laven. Der 8-Jährige ergatterte Gold über 50 Meter Brust (1:08,73) und Silber über die gleichlangen Kraul (0:56,13).

Dass man auch mit Bestzeiten und tollen Leistungen nicht zwangsläufig auf dem Treppchen landet mussten die 17 Mädchen und 27 Jungen des SSC akzeptieren lernen, die ohne Medaille nach Hause kamen. Zum Beispiel Kirthiben Panchalingam und Ahakasch Ravichandran. Die 12-Jährigen blieben extra von der tamilischen Sonntagsschule fern um in Worms ihren Wettkampf zu schwimmen. Oder der 13-Jährige Felix Rheude, der über 100 Meter Kraul in 1:26,68 seine Bestleistung um fast fünf Sekunden verbesserte. Beim nächsten Wettkampf werden auch diese Aktiven wieder am Start sein, vielleicht auch, um sich den Traum vom Edelmetall zu erfüllen.


2014-08-06 SportAward Rhein-Neckar

Geben Sie Ihre Stimme beim Online-Voting für den SportAward Rhein-Neckar. Wählen Sie unseren Sportler Nico Perner in der Kategorie Talente. Jede Stimme zählt!

(http://www.sportawardrheinneckar.de/index.php)

Achtung! Beim Online-Voting müssen folgende Schritte berücksichtigt werden, damit das Voting aktiviert werden kann:
1. Favoriten auswählen
2. Registrieren mittels Name und E-Mail-Adresse
3. Voting absenden
4. Anschließend wird eine Bestätigungs-E-Mail an die angegebene E-Mail Adresse versendet. Diese MUSS bestätigt werden! Ansonsten wird die Stimme nicht gezählt!!!

Je nach Sicherheitseinstellungen kann es sein, dass die Bestätigungs-E-Mail im SPAM-Ordner landet. Bitte kontrollieren.

Als Besonderes „Schmankerl“ werden unter allen Voting-Teilnehmern 3x2 Karten für den SportAward Rhein-Neckar Galaabend verlost.

Wir freuen uns mit der Sportregion Rhein-Neckar e.V. auf einen tollen SportAward!


2014-09-01 Kader-Nominierung Henrik Laven

Zur neuen Saison wurde der 11-jährige Henrik Laven in den Förderkader des Südwestdeutschen Schwimmverbandes berufen. Der Schützling von Trainer Oliver Haben war durch seine Vielseitigkeit aufgefallen und bestätigte gleich auf mehreren Strecken und in nahezu allen Disziplinen die Kadernormen. Der Sechstklässer am OHG wird zu verschiedenen Lehrgangsmaßnahmen des SWSV eingeladen werden und die Maßnahmen des Bezirksstützpunktes Pfalz seines Heimatvereins SSC Landau wahrnehmen. Die Saisonziele haben Sportler und Trainer bereits festgelegt: Ausbildung wesentlicher koordinativer Fähigkeiten, Leistungsvoraussetzungen für die Ausdauersportart Schwimmen ausbauen und die mentale Stärke in Wettkampfsituationen weiter verbessern. 

Auch Nico Perner war in den D-Kader des SWSV berufen wurden. Mit dem Ende August perfekt gewordenen Wechsel zum saarländischen SC Illingen konnte der Wahl-Saarbrücker einvernehmlich vom Kader abgemeldet werden. 


2014-07-30 Saisonende an der Ruhr

Die Sparkassen-Challenge der ausrichtenden Startgemeinschaft Essen diente nicht nur der Elite als Überprüfungswettkampf für die anstehenden Schwimm-Europameisterschaften diesen August. Auch der Schwimmnachwuchs war gebeten worden, sich zu messen und mit Bestzeiten die Saison zu beenden. Nico Perner vom Schwimm- und Sportclub Landau (SSC) war der Aufforderung gefolgt und für vier lange Tage in die Ruhrmetropole gereist. Mit je vier möglichen Starts pro Wettkampftag waren die Chancen auf gute Ergebnisse voll ausgeschöpft. Am Freitag standen 50 Meter Brust (0:30,68 Minuten) und 50 Meter Schmetterling (0:27,76) auf dem Plan. Die Vorlaufzeit des 16-Jährigen beim Brustschwimmen reichte bis ins Finale, wo er als Dritter in 0:30,35 anschlug.

Am zweiten Wettkampftag hatte es der Essinger sowohl über 100 Meter Brust (1:07,22) wie auch 200 Meter Lagen (2:14,09) unter die besten Acht geschafft. Unter diesen fanden sich auch die Jahrgangskonkurrenten, die im Vorfeld vom Spitzenverband nominiert worden waren und als Jugend-Nationalmannschaft auftraten. Dieser Schritt war Nico Perner verwehrt geblieben. Zu stark war der Auftritt der Rivalen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) Mitte Juni gewesen. Umso stärker ist es dann einzuschätzen, dass der Modellathlet vom SSC in allen Rennen sich immer ganz knapp hinter den Auserwählten einreihte. Zum Beispiel im Endlauf über 100 Meter Brust (1:07,13), wo ein zweiter Platz hinter Dauerkonkurrent Dominik Orthen heraussprang.

Am Sonntag standen noch die 200 Meter Brust und 50 Meter Kraul auf dem Plan. Nach einer schwachen Vorlauf-Leistung über die lange Strecke (2:30,07) und einer umso besseren beim Kraulsprint (0:24,36) musste eine Entscheidung gefällt werden. Standen die Chancen im Brustfinale schlecht, war der Zeitpunkt günstig, über die 50 Meter Kraul doch noch die Norm für den D/C-Kader zu knacken (0:24,03). Also wurde vom Brust-Endlauf Abstand genommen und alles auf eine Karte gesetzt. Als Schnellster durfte Perner neben Paulus Schön aus Chemnitz starten. Der hatte bei den DJM bereits den Kürzeren gezogen. Denkbar knapp konnte der Sachse das Rennen diesmal für sich entscheiden. 14 Hundertstel trennten die beiden am Anschlag. Für Perner zeigte die Tafel eine 0:24,56 und den zweiten Platz an.

Am Donnerstag wird Nico Perner für seine Leistung bei den DJM vom Präsidenten des Südwestdeutschen Schwimmverbandes mit der Bronzenen Leistungsnadel ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgt im Rahmen des Saisonabschlusses der Schwimmer im Clubhaus in der Stettiner Straße. Nach der Verleihung der SwimStars-Abzeichen an die Kleinsten (18.00 Uhr) und der Ehrung (19.00 Uhr) endet die elf Monate fortdauernde Periode mit einem Grillfest: Grill & Chill ist das Motto.


2014-07-21 SSC im Sportbund-Imagefilm

Gerade erst hat der Sportbund Pfalz einen Image-Film veröffentlicht. Darin wird auch der SSC mit seinem Kraftraum-Projekt erwähnt. Der Film steht auf Youtube und hier unter der Rubrik "Vereinsporträt" zum Anschauen bereit.


2014-07-18 Auf zwei Rädern an den Beckenrand

Die regelmäßige Teilnahme am Trainingsbetrieb ist Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung eines Sportlers. Doch die scheinbar banale Forderung kann bei einer Ausdauersportart wie Schwimmen ausgerechnet für die größten Förderer des Nachwuchstalentes zugleich eine beträchtliche Herausforderung sein. Denn die Eltern sind gefragt, wenn es darum geht ihren Schützling bis zu fünf Mal pro Woche zum Übungsbetrieb zu fahren. Wenn dann noch Wohnort und Trainingsstätte vom Nahverkehr nur unzureichend bedient werden, kann die logistische Herausforderung schnell das Aus einer vielversprechenden Karriere bedeuten.

Seit Mitte Juni leistet der Schwimm- und Sportclub mit seinem Pilotprojekt „Aktiven-Mobilität“ einen Beitrag gegen diese Problematik. Sowohl Sportler wie auch Trainer können sich bei ihrem Verein gegen einen monatlichen Betrag einen Scooter der 50ccm-Klasse mieten. Damit werden dann die Strecken zum Training aber auch zur Schule oder Arbeitsplatz bewältigt. „Gerade im Stadtverkehr zeigt sich die Flexibilität solcher Fahrzeuge. Eine echte Entlastung für die Familien“, ist sich Ralf Eggers sicher. Der Ideengeber und Initiator fährt selbst mit größter Leidenschaft das mit Vereinslogo beklebte Zweirad und betont: „Ein Konzept, dass nicht nur einfach Freude bereitet, sondern auch die Unabhängigkeit der Athleten fördert und die Teilhabe an einer sinnvollen Freizeitgestaltung ermöglicht“.

Mit einem weiteren Scooter, der von Cheftrainer Rainer Bieling bewegt wird, sind derzeit zwei rollende Werbeträger im Stadtgebiet unterwegs, die auch für Sponsoren eine interessante Plattform sein könnten.

Passend zum Projekt „Aktiven-Mobilität“ hat sich die Fahrschule Michael Schreiner bereit erklärt, mit einem speziellen SSC-Tarif die finanzielle Hürde beim Führerscheinerwerb niedrig zu halten. Das Angebot gilt übrigens auch für den Autoführerschein. Schließlich muss ja auch der Vereinsbus der Schwimmer zu den Wettkämpfen gefahren werden. 


2014-06-23 Effektiver Teufelskerl: 3 Starts und 3 Medaillen bei den DJM

Nico Perner vom Schwimm- und Sportclub startete bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Der 16-Jährige arbeitete mit äußerster Effektivität sein Wettkampfprogramm ab und schaffte das Kunststück bei drei Starts drei Medaillen zu erringen. Damit zählt er neben Tim Gieshold aus Mainz zu den erfolgreichsten Sportlern aus Rheinland-Pfalz.

Bereits am ersten Wettkampftag standen die 50 Meter Kraul auf dem Programm. Im Vorlauf schon mit Bestzeit (0:24,48 Minuten) angeschlagen, schaffte Nico Perner dann im Endlauf die Überraschung. Mit einer 0:24,22 wurde er Zweiter hinter Jonathan Berneburg (0:23,75) aus Stadtallendorf. Wie eng das Feld beieinander lag, wurde im Ziel-einlauf deutlich, denn zwischen Platz 2 und 6 lagen insgesamt nur neun Hundertstel.

Mit einem Tag Pause und verstärkt durch den nachgereisten Trainer galt es am Donnerstag die Hauptstrecke, 100 Meter Brust, zu schwimmen. Im Vorlauf lagen aber die Nerven blank, so dass Perner nicht über eine 1:07,59 hinaus: Puh, gerade so noch ins Finale geschafft! Mit viel Wut im Bauch drehte der Essinger den Spieß noch einmal um und kam im Endlauf wieder ganz knapp an seine Bestzeit heran. Die geschwommenen 1:06,45 reichten zu einem dritten Platz hinter dem Potsdamer Dominik Orthen (1:05,01) und Philipp Graf aus der Nähe von Bonn (1:06,42).

Den vierten Wettkampftag verbrachte das Landauer Team dann nach dem Einschwimmen in den Einkaufstempeln der Hauptstadt und auf einem Ausflugsdampfer auf der Spree. Ein wettkampffreier Tag machte die Auszeit möglich, so dass die 200 Meter Brust am Samstag dann erholt angegangen werden konnten. Am Vormittag reichte die Zeit von 2:26,87 für den Einzug in den Endlauf. Diesen ging der SSC-Athlet dann couragiert an. Oft genug war diese Situation im Training geübt worden. Am Ende blieb die Uhr bei einer hervorragenden 2:23,75 stehen. Schneller waren einmal mehr Dominik Orthen (2:21,61) und der Frankfurter Leo Zabudkin (2:22,50).

Mit seinen Ergebnissen der Jahrgangsmeisterschaften reiht sich Nico Perner endgültig in die Liste der erfolgreichsten Sportler des Landauer Traditionsvereins ein.

Die Wettkämpfe in der Schwimm- und Sprunghalle an der Landsberger Allee wurden über eine ganze Woche ausgetragen. So mussten die Sportler bereits am Montag anreisen, um bei den ersten Starts am Dienstagfrüh fit zu sein. Auch der Tagesablauf war immer identisch: kurz vor 6.00 Uhr aufstehen, kleines Frühstück mit der Gastfamilie, dann die S-Bahn Richtung Landsberger Allee und um 07.00 Uhr mit Badehose am Beckenrand stehen. Wenn dann die Wettkämpfe um 08.30 Uhr losgingen, wurde die locker sitzende Einschwimmhose gegen ein Wettkampfmodell aus Carbon getauscht. Die bedeckt nicht nur den Unterleib, sondern unterstützt auch die Beinbewegung optimal. Allerdings macht die Hose nicht nur schnell, sondern schmälert beim Stückpreis von 250,00 € auch den Geldbeutel. Waren die Vorläufe gegen 12.00 Uhr abgeschlossen und die Endlaufteilnahme bestätigt, stand das Mittagessen und die Mittagsruhe auf dem Plan. Gestärkt und ausgeschlafen ging es um 15.30 Uhr wieder in die Halle zum Einschwimmen. Die Endläufe samt Siegerehrung waren dann gegen 19.00 Uhr abgeschlossen. Abgeschossen und hungrig ging es dann mit der S-Bahn zurück ins Quartier nach Frohnau. Dort wartete bereits die Gastmutter, übrigens die große Schwester des Trainers, in der Küche um ihre eigene Familie und die Besucher aus der Südpfalz zu bekochen.


2014-05-24 Nico Perner in EYOF-Longlist

Gemäß der „Nominierungsrichtlinien Schwimmen 2014“ des Deutschen Schwimmverbandes hat Nico Perner vom SSC Landau die Voraussetzungen erfüllt und wird damit auf der Longlist für den EYOF-Wettkampf 2014 geführt. Dieser findet im Rahmen der Essener Sparkassen-Challenge Mitte Juli statt.

Die endgültige Nominierung der Mannschaft für die Teilnahme am EYOF-Wettkampf und dann an den Olympischen Jugendspielen in Nanjing (China) erfolgt nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, die vom 17.-21. Juni in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle ausgetragen werden.


2014-05-20 Familien-Radtour

Zur traditionellen Familien-Radtour an Christi Himmelfahrt sind alle Vereinsmitglieder eingeladen. Start wird am Donnerstagmorgen um 10.00 Uhr am Clubhaus sein. Die Tour führt altersgerecht und mit schönen Ausblicken auf unsere Heimat zum Wendepunkt, wo der Verpflegungswagen mit Grill und kühlen Getränken schon bereit steht. Nach kurzer Stärkung wird die Gruppe zurück zum Clubhaus fahren, wo bei Kaffee und Kuchen der hoffentlich sonnige Tag seinen Abschluss finden wird.


2014-05-18 Starker Auftritt der SSC-Athleten

Nahezu alle Chancen verwertet haben die Aktiven des Schwimm- und Sportclubs bei den Landesmeisterschaften der Schwimmer in Mainz.

Gleich über fünf Strecken war Henrik Laven ganz vorne. Das musste der 11-Jährige auch sein, wollte er den Jugendmehrkampf gewinnen. Über 200 Meter Lagen, 100 Meter Brust und Kraul, 400 Meter Kraul und 50 Meter Kraul-Beinschlag sammelte Henrik Laven 1214 Punkte und lag damit mehr als 200 Zähler vor seinen Konkurrenten Fabio Stief und Robin Hensel, die beide für den Kaiserslauterer Schwimmclub starten. Eine Berufung des SSC-Talents in den Förderkader wird wohl zur neuen Saison erfolgen.

Annabelle Perner wurde verteidigte ihre Titel über 50 Meter Brust (0:35,07 Minuten) und 100 Meter Brust (1:16,28). Das Rennen über 200 Meter (2:49,15) dominierte die 20-Jährige, wurde aber am Ziel noch von Laura Hähn (SG EWR Rheinhessen-Mainz) abgefangen und auf Platz 2 verwiesen. Mit je einer bronzenen Medaille über 50 Meter (0:28,27) und 100 Meter Kraul (1:01,48) wurde die Medaillensammlung komplettiert. Verletzungsbedingt wird Annabelle Perner den Rest der Saison aussetzen müssen.

Ihr Bruder Nico hatte wenig Mühe mit seinem Wettkampfprogramm. In der Jahrgangswertung der 16-Jährigen schwamm er gleich mal auf den ersten Platz: 50 Brust (0.31,15), 100 Meter Kraul (0:55,09) und Brust (1:08,47), 200 Meter Brust (2:30,41), 200 Meter (2:17,02) und 400 Meter Lagen (4:56,69). Sogar in der Offenen Klasse schwamm Perner in die Medaillenränge und wurde mit Silber für die 50 Meter und 100 Meter Brust belohnt.

Auch der dritte Spross der Perner-Familie, der 18-jährige Marcel, brachte eine Medaille mit nach Hause: Silber über 50 Meter Kraul (0:26,65) bei den Junioren.

Oliver Haben wurde mit Doppel-Bronze dekoriert. Mit einer Punktlandung auf den Sprintstrecken 50 Meter Schmetterling (0:27,00) und Kraul (0:25,00) konnte der Schwimmer zufrieden sein. „Die 50 Meter sind immer eine knappe Kiste“, so der 24-Jährige, der in der kommenden Saison noch mal kürzer treten will um den Abschluss seines Lehramtsstudiums voranzubringen.

Oliver Haben, Nico Perner, Daniel Helmstädter und Patrick Lang bildeten am zweiten Wettkampftag die 4 mal 100 Meter Kraul Staffel. Die Konkurrenten aus Mainz, aufgeschreckt von den tollen Ergebnissen der Landauer auf der Einzelstrecke am Samstag, hatten sogar ihre Besetzung verstärkt. So kam es zu einem spannenden Rennen, welches die Landauer bis zum vierten Wechsel anführten. Schlussschwimmer Patrick Lang aber musste trotz Bestzeit in einem knappen Finish noch Michel Ziemann vorbeiziehen lassen. Am Ende fehlten den Männern aus Landau 1,6 Sekunden. Die Gesamtzeit von 3:41,79 wird als Fabelrekord noch lange in der Vereinsbestenliste geführt werden müssen.


2014-05-16 Um Landau verdient gemacht (aus "Die Rheinpfalz")

"Bei Festakt im Rathaus Verdienste um Sport, Gesellschaft und Kommunalpolitik gewürdigt...Günter Scharhag wurde von Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer (SPD) im historischen Ratssaal mit der Ehrenplakette der Stadt Landau ausgezeichnet worden. Mit der zweithöchsten Auszeichnung der Stadt wurde das herausragende Engagement beider Männer gewürdigt.

Die Geehrten sind seit Jahrzehnten kommunalpolitisch, aber auch auf anderen Feldern ehrenamtlich engagiert. So ist Scharhag (77) Schöffe am Landgericht, seit 1971 Mitglied des Sportausschusses und sogar seit 1963 beim Schwimmverein Landau, dem er seit 65 Jahren angehört, in verschiedenen Funktionen aktiv. Er habe den Verein zu einem Mehrsparten-Sportclub umgebaut und von 100 auf 1000 Mitglieder vergrößert und zum zweitgrößten Sportverein des Landes gemacht, sagte Schlimmer. Als Schiedsrichter im Deutschen Schwimmverband habe Scharhag den Namen Landaus sogar international bekannt gemacht. Scharhag ist seit 2000 Vorsitzender des Sportkreises Landau und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldenen Ehrennadel des Sportbundes Pfalz und der Sportplakette des Landes. Der Oberbürgermeister bezog auch Scharhags Ehefrau Edith in die Ehrung ein. Der übliche Satz, dass sie sehr oft auf ihren Mann habe verzichten müssen, stimme in ihrem Fall nicht: Sie sei selbst stets mit im ehrenamtlichen Einsatz gewesen, von der Jugendarbeit bis zum internationalen Jugendaustausch.{...} (boe)"

Der SSC gratuliert herzlich zur Ehrung!


2014-05-07 Ergebnisse der Vorstandswahlen

1. VorsitzenderFrank Zaucker
2. VorsitzenderAndreas Wagner
SchatzmeisterinHertha Maurer
Sportlicher LeiterOliver Haben
SchriftführerinGabi Spangenberg
KulturwartEmanuel Cambeis
PressewartRainer Bieling
Frauen- und GleichstellungsbeauftragteSusanne Scharhag
Beisitzerin SchwimmschuleJutta Kolbeck
Beisitzer BreitensportGerhard Lambach
Beisitzer Marketing und VereinsentwicklungRalf Eggers
JugendleiterFerdinand Strunk (Vertreterin: Jugendleiterin Annabelle Perner)


2014-05-03 Sechs Athleten zur DM

Mit sechs Einzelstarts und einem Staffelrennen war der SSC Landau bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen vergangenes Wochenende vertreten. In der Hauptstadt ging es für die Besten der Besten um die Qualifikation für die Heim-EM diesen Sommer. Die fünf Athleten des SSC dagegen wollten sich mit Bestzeiten für den unermüdlichen Trainingseifer belohnen. Ein Beispiel: In den unterrichtsfreien Tagen vor und nach Ostern musste Ferdinand Strunk mehr als achtzig Trainingskilometer hinter sich bringen, um auf die Wettkämpfe in Berlin vorbereitet zu sein.

Auf die meisten Wettkampfmeter brachte es Nico Perner. Angetreten war der 16-Jährige in der so genannten EYOF-Wertung, die auch den nächstjüngeren Jahrgang umfasst. EYOF steht als Kürzel für die Europäischen Jugendspiele, welche diesen Sommer als Welt-Jugendspiele in Nanjing (China) ausgetragen werden. Nico Perner, Spezialist für die Bruststrecken, schwamm sowohl 50, 100 wie auch 200 Meter Brust. Dabei machte er über die lange Strecke die meisten Fortschritte. In 2:24,80 Minuten verbesserte sich der 16-Jährige um mehr als fünf Sekunden und belegte den dritten Platz im EYOF-Finale. Dass Nico auf den Bruststrecken zuhause ist, wurde dann über die 100 Meter deutlich: 1:06,15 und Platz 3 hinter Dauerkonkurrent Dominik Orthen und Philipp Brandt. Über 50 Meter Brust (0:30,37) wurde er Fünfter, den Kraulsprint beendete er als Vierter (0:24,83).

Annabelle Perner, 4 Jahre älter als Nico, erfüllte sich mit der DM-Teilnahme einen Traum: „Einmal in Berlin starten dürfen, das habe ich mir schon lange gewünscht.“ Als 65. Schwimmerin über die 100 Meter Brust qualifiziert, schob sich die 20-Jährige mit einer hervorragenden Zeit (1:14,27) auf den 26. Platz der Gesamt-Wertung. Über die halbe Distanz (0:34,83) zeigte die Gymnasiastin aber Nerven und wurde 39. Mit der besten Platzierung einer rheinland-pfälzischen Mannschaft (19.) wurde die 4 mal 100 Meter Kraul Staffel belohnt. In der Besetzung Oliver Haben, den Brüdern Nico und Marcel Perner, sowie Ferdinand Strunk wurde der Vereinsrekord auf 3:48,27 Minuten geschraubt. 

 

 

 
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